Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 28 (1872)
- Issue
- 11-12 (1872)
- Date
- 1872-01-01
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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für würdig zu halten." Oder „das Hochzeitsgebet scheint für eine alte Jungfer gemacht zu sein, denn die Braut steht auf die Fehler ihrer Jugend zurück." Endlich: „Seite 114 über Seuchen hört man nur von der Züchtigung des Himmels, aber nichts zur Beruhigung der Gemüther." C. 65 und 66 des Jesaia sagen von der Erhörung Gottes, aber in der Weise, daß dieselbe lediglich als ein Werk der Gnade erscheint und des Gerichtes nicht verschweigt, das über einen großen Theil des Volkes ergehen werde. 3. Zeugnisse deS Jeremia. Um die früheren Stellen, in denen wohl der Wiederherstellung Israels gedacht wird, seiner Buße und Bekehrung aber nur mit wenigen Worten, zu übergehn, möge hier C. 31 folgen. Da heißt es von dem zerstreuten Israel: 31. V. 18. Wohl höre ich Ephraim klagen: Du hast mich gezüchtigt, und ich bin gezüchtigt, wie ein ungezähmtes Kalb. Bekehre du mich, daß ich mich bekehre, denn du, Jehovah, bist mein Gott! V. 19. Nachdem ich mich bekehrt, thue ich Buße; und nachdem ich gewitzigt bin, schlag ich mich auf die Hüfte; ich erröthe und bin beschämt, denn ich trage die Schmach meiner Jugend. Die Bekehrung aber ist eine Bekehrung von Herzens Grund. V. 31. Sieh, eS kommt die Zeit, spricht der Herr, da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund machen. V. 32. Nicht wie der Bund gewesen, den ich mit ihren Vätern machte, zu der Zeit, da ich ste bei der Hand ergriff, fie auszusühren aus dem Lande Aegypten, welche meinen Bund brachen, ich aber ihr Herr war, spricht Jehovah. V. 33. Sondern dies ist der Bund, den ich schließen will mit dem Hause Israels nach denselben Tagen, spricht Jehovah: ich will mein Herz in ihr Inneres geben und in