Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 28 (1872)
- Issue
- 9-10 (1872)
- Date
- 1872-01-01
- Page
- – (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
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149 hat er dochMsr-jetzl! Hetzer Me? zerstörte Stäfte von Zion noch Jmrsakem auferbaütl? Sollten Sie mich. wirklich also ftäMch;:forantworte ich darauf; „Ich bin weder ein Prophet noch Elias, der Feuer vom Himmel heräbrufen könnte zum Zeugnisse seiner Behauptung, — aber ein anderes Zeugniß steht mir zu Gebot — nämlich das Zeugniß des Gesetzes, womit ich aller Welt beweisen kann, daß Jesus von Nazareth der Heilige Gottes sei." Sie wissen, daß im Gesetze oft und vielmals geschrieben steht: „In Abraham sollen gesegnet werden alle Völker der Erde!" Haben nun Jesus und seine Jünger nicht die wahre, sondern eine falsche Religion der Welt verkündet, so waren ste nicht ein Segen, sondern ein Fluch für die Völker. — Denn wie kann zwischen Segen und der falschen Religion eine Gemeinschaft bestehen? — Die Juden meinen fteilich, die obige Gottesverheißung werde in Erfüllung gehen, wenn sich alle Völker zum Judenthume bekehren. — Das ist aber bisher noch niemals geschehen, weder eine Stadt noch vielwettiger hat sich ein ganzes Land zum mosaischen Glauben gewendet, '-4 sie müßten nur die wenigen EdoMüer anführen wollen, welche von den HasMonäern mit Gewalt zum Judenthume gezwungen worden sind (um 120 vor Christo). Wenn aber das der Fall ist, wo bleibt dann die Verheißung Gottes? Oder glauben Sie vielleicht, daß diese Verheißung erst? in Zukunft erfüllt werden wird? Dann muß ich Sie wieder fragen, warum sind in Jesu die übrigen Gottesverheißungen alle Ja und Amen geworden? Warum wurde Jakob ein Raub und Israel ein Scheusal, Sprichwort und Spott der Völker? Hatte doch Israel das Gesetz und hat daran gehalten, und doch sind seit Jesu beinahe 2000 Jahre verflossen, und das Heil kam nicht zu den Juden, noch durch die Juden zu den andern Völkern, oder gar zu der Menschheit im allgemeinen.— Das muß doch seinen wichtigen Grund haben! Deshalb erkläre ich es offen und unverholen — zur Zeit des zweiten Tempels ist der Herr selbst gekommen in seinen heiligen Tempel und hat die wahre Religion sverkündet und einen neuen Bund gestiftet, der zum Segen werden sollte für alle Geschlechter der Erde, — wie solches zu ersehen ist aus den Büchern des Neuen