Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 27 (1871)
- Issue
- 11-12 (1871)
- Date
- 1871-01-01
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
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172 hat. — Gibt es aber wohl in der ganzen Welt einen Anderen, der das Zeugniß empfangen wird, daß sein Dienst dennoch Seligkeit ist, wenn man auch für denselben lauter Leiden eintauscht, als Jesum Christum allein? Gibt es eine Macht, welche der des Evangelii gleicht, das Friede und Freude zu derselben Zeit in's Herz ergießt, wo es der Anlaß wird, daß unser gegenwärtiges Leben die Martergestalt annimmt? Wir meinen, das sollte wohl eine Frage an jedes Herz werden, wenn es sieht, wie der Name Christi Stürme auf Stürme über einen Menschen herbeiführt, Stürme, welche die Hütte dieses Leibes ganz zerbrechen wollen, und wenn die Seele aus dieser zerbrechenden Hütte heraus doch ihr Hallelujah singt. Wer ist reicher als Christus, der oftmals Alles nimmt, dafür aber sich selbst als Gabe darbietet und dann das Herz noch zu dem Bekenntniß führt, es sei durch ihn reich geworden? Zeugen wie Habiba hat Christus zu allen Zeiten sich erweckt; wer aber unter allen Andern kann sonst auf solche Zeugen sich berufen? Bei Jesu gilt das Wort, gilt die unaussprechlich große Lebenserfahrung: Aber in dem Allen überwinden wir weit um deswillen, der uns geliebet hat. Denn ich bin gewiß, daß weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstenthum, noch Gewalt, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes, noch keine andere Creatur mag uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christo Jesu ist, unserem Herrn. Rom. 8, 37.39. Ein Zeugniß Napoleons I. Unter dieser Ueberschrift enthält die amerikanisch-lutherische Zeitschrift des Pastor Brobst folgende Mittheilung: Der Graf von Montholon, einer von den wenigen, treuen Anhängern des abgesetzten Kaisers Napoleon, die ihm in seine traurige Verbannung auf die Insel St. Helena folgten und treu