Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 27 (1871)
- Issue
- 7-8 (1871)
- Date
- 1871-01-01
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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102 Durch viele Mühe Hat mich dein Aug' bewahrt; So spät, als frühe Hast du gar nichts gespart: Drum wirst du mich auch ferner leiten Und meiner warten auf allen Seiten. Du hast mich Armen An dein Herz hingerückt Und mit Erbarmen An deine Brust gedrückt: Wer sollte nicht zu deinen Füßen In vollem Daiiken und Lob zerfließen? Du großer König! Ein armes Stäubelein, Jst's nicht zu wenig, Mit dir vertraut zu sein? Die Liebe ist ja unbeschreiblich, Wer's nicht erfahren, dem ist'ö ungläublich. Drum soll mein Herze Dir ganz gewidmet sein; Bei allem Schmerze Und Unruh' bin ich dein; Mein Amt ist auch dich zu erhöhen; Drum soll mein Auge nur auf dich sehen. Mendelssohn's Glaubens-ekenntniß. Handschriftlich von demselben hinterlassen. Grundartikel des Iudenthums. Nach N. Mosche Maimonssohn, von Moses Mendelssohn. 1. Dasein Gottes. Ich erkenne für wahr und gewiß, daß ein Gott sei, nämlich ein höchstes Wesen, welches allmächtig, allwissend und allgütig ist, welches alle Dinge außer ihm her-