Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 26 (1870)
- Issue
- 7-8 (1870)
- Date
- 1870-01-01
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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114 druck, daß Esau nicht für Jakob, d. i., daß der Mensch nicht für seine Mitmenschen bei Gott zu intercediren vermag, Gott, der Heilige selbst, muß das Werk der Sühne bewirken. Jesus Christus entspricht aber auch in diesem Punkte allen Anforderungen. Er beschließt unter seiner menschlichen Hülle die Fülle der Gottheit leibhaftig, er ist Gott von Art. Daß die Kleider des Heiligen sich aber roth wie Coccuö färben, will jedenfalls besagen, daß der Vollzug der ewigen Sühne nicht ohne Blutvergießen stattfinden kann. Reich an ähnlichen messianischen Stellen ist namentlich Sepher M e ch i l t a. Wir lesen da: 1. Fol. 29, 1 (Vgl. Jalkut Schimoni, Th. II-, Fol. 90a zu Ps.2,2): pfcbD 1NX -]NJD12O1PV CPttObb- Ill'VQ byi mH’ bv ib2iLi umn uni iE©in mn "jbDn p nsid dn udini ibv bw prm dto 2Em ipy mybD enpn mm mion nm» 12'vvi 0H2, Gegen Jehova und gegen seinen Gesalbten. Aehnlich einem Räuber, welcher höhnend hinter dem Palaste des Königs steht und sagt: Wenn ich den Sohn des Königs finde, so ergreife ich ihn, hänge ihn auf und lasse ihn eines schweren Todes sterben. Aber der heilige Geist spottet über sie, wie es heißt: der im Himmel fitzet, spottet ihrer. Mit dem Gedanken dieser Stelle vgl. der geneigte Leser namentlich Phil. 2, 9-11. 2. Ebend. (Vgl. Jalk. Schim. zu Ps. 2, 2): p DEO JülH '2 “inai nnabi mb -inx piDvnpbnnj D’pbn nfrbtfb «na 'ui ndhd u’jjüdd bbinv Nim mnn rnVQN-sbOb 2NN1 urnnb, R. Hüna sagte: In drei Theile vertheilen sich die Schmerzen, ein Theil kommt auf David und die Väter (d. i. die Patriarchen) und ein Theil auf unser Zeitalter und ein Theil auf den König Messias, wie es Jcs. 53, 5 heißt: Er ist durchbohrt von wegen unsrer Frevel. Hier ist der Messias nicht blos, wie ihn die gewöhnliche Vorstellung der Juden erwartet, ein großer König und Herrscher, er ist vielmehr der große Schmerzensmann, mit namenlosen Qualen und Leiden behaftet. Er trägt die Sünden der Menschen. 3. Ebend. (Vgl. Jalk. Schim. zu Er. 42,12): Hin Q’TiDtö b'h Nin mm ’2i nan b*unb p’ny 12 ibrw mmb p «ab mnyb!?2n ibioj 12 idin «"I; mmb mn nb'bn