Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 26 (1870)
- Issue
- 3-4 (1870)
- Date
- 1870-01-01
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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38 Gott meiner Väter, daß ich nicht ferner mehr sündige, und was ich vor dir gesündigt habe, davon reinige mich nach deiner großen Barmherzigkeit, aber nicht durch Schmerzen und bösartige Krankheiten." Ebend: S. 61: Ij^n riD UN HD „Was sind wir? Was unser Leben? Was unsere Frömmigkeit? Was unsere Gerechtigkeit? Was unsere Hilfe? Was unsere Kraft? Was unsere Stärke? Was können wir vor dir sagen, Herr unserGott, undGott unsererVäter! Sind nicht alleHeldenvordir, wie ein Nichts? und berühmte Männer so, als wären sie nicht? und Weise, als wärmste ohne Wissen? und Verständige, als wären sie ohne Einsicht? Denn das Meiste ihrer Thaten ist Eitelkeit und die Tage ihres Lebens sind ein leeres Nichts." Ebend. S. 138: □''Db'iyn b'D ]UT| „Herr aller Welten! nicht wegen unsrer eigenen Gerechtigkeit lassen wir unser Flehen vor dir nieder fallen, sondern auf Grund deiner großen Barmherzigkeit. Was sind wir? u. s. w. (wie oben). Ebend. S. 334. DWß ]'N DN) „Und haben wir auch keine Werke (Tugend) und können wir auch kein Opfer darbringen, so gedenke unsrer doch, da wir verstoßen und verachtet sind." Ebend. S. 397: “PH UD “OU HD „Was können wir reden Angesichts dessen, der Gradheit redet? Was können wir antworten vor ihm? Womit können wir uns rechtfertigen vor ihm, der mit Gerechtigkeit bekleidet ist? Er, der uns Gutes gethan, und wir, die wir dagegen Böses vergolten? Welche Gerechtigkeit haben wir noch, um zu dem Antlitz des Königs zu schreien? ..... Auf deine große Barmherzigkeit trauen wir, und auf deine Gerechtigkeit stützen wir uns, und nuf deine Verzeihung harren wir und auf deine Hilfe schauen wir." Ebend. S. 455: rn’njO "]UD^ “IDU? s'U) V-QN rUIDN 'LUN: „ Die Männer der Treue sind dahin, und es ist Niemand da,, der vor dir mit Wohlgefallen besteht." Sehr deutlich spricht auch ein für den zweiten Tag nach Neujahr bestimmtes Morgengebet die Unzulänglichkeit des eigenen Thuns und Schaffens vor dem Richterstuhl des Ewigen aus. Bd. I S. 261: ^1 NTNl „Ich fürchte mich und .scheue mich, ich mühe mich ab in meinem Seufzen, wie ich vor dir bestehen soll, denn ich habe keine Werke (Tugend), die in deinen Augen Geltung haben ", Aber auch das Verdienst der frommen Ahnen kann Israel nicht vor Gott vertreten , das: beweist ein Musaphgebet für den