Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 26 (1870)
- Issue
- 1-2 (1870)
- Date
- 1870-01-01
- Page
- – (sequence 30)
- Language
- German
- Belongs to
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30 und verzeihe ihren Nachkommen und führe sie zurück gleich Tauben zu ihrem Schlage." Ebend.S.363: '31 1J3m panüntf US? „Möge er uns gedenken der Liebe Ethans (Abrahams), unseres Ahnherrn, und durch den zum Opfer gebundenen Sohn (Isaak) möge er unsere Richter beschwichtigen, und um der Tugend des Frommen (Jakob) willen möge er unsere Anklage herausführen zur Gerechtigkeit; denn heilig ist der Tag unserm Herrn. — Und wenn kein Fürsprecher unserm Widersacher entgegentritt, so verkünde du, o König der Gerechtigkeit, für Jakob die Sache des Gesetzes und des Rechtes und rechtfertige uns im Gerichte. Ebend. S. 467: '31 DnplS n^yD: „Der That ihrer (Abrahams und Isaaks) Gerechtigkeit gedenke ihren Nachkommen, indem sie dieselbe heute vor dir erwähnen. Spare ihnen ihr Heil auf und schütze sie mit deinem Schilde, deiner Gnade." Ganz ähnliche Stellen kommen auch in den Gebeten für den Neujahrstag (rosch-haschana) vor. Es mögen auch von diesen einige hier Platz finden. Bd. 1. S. 120: '31 mpyin 1DX m“) n^p: „Sie, (die Sarah) die wegen ihrer Unfruchtbarkeit bekümmert war, wurde, als sie 90 Jahr alt war, geheilt; sie schoß dann Sprößlinge hervor, die nie fehlschlugen. Siehe auf das Verdienst der Ahnen, die an diesem Tage geboren, und auf das der drei Unfruchtbaren, die an diesem Tage heimgesucht wurden; rechtfertige mit ihrer Gerechtigkeit diejenigen, die auf dich, o Furchtbarer, hoffen." Ebend. S. 112: '31 mipD □T) ^Ti fW: „Der Schrecken des Tages der Heimsuchung (ist da)! Vor seinem Schrecken (erbebt) alles Fleisch zur Wachsamkeit; sie nahen zu ihm mit (gebeugtem) Knie zum Opfer; o möge ihre Reue wie Opfer geachtet werden! Du, o Schöpfer, richtest alle ihre Gedanken. Der Reiche wie der Arme werden durch eine Wage gerichtet. Sei eingedenk (dessen, der da sagte): „Soll er nicht Recht thun?" Gedenke der Gunst feiner Zurüstung (zum Gebete) im Gerichte. Bevor noch das Werk geschaffen, war er in deinen Gedanken bereits zu einem Felsen gehauen, aus welchem ein Volk hervorgehen sollte. Als Ende, Anfang und Mitte war er gehauen, damit auf ihm alles Gehauene (d. i. alle Nachkommenschaft) ruhe. Seine Gattin (eigl. sein Antheil) wurde an diesem Tage mit neuer Jugendkraft ausgerüstet, um noch im 90. Jahre Sprößlinge hervorzubringen; sie wurde zum Zeichen für diejenigen bestimmt, die der