Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 26 (1870)
- Issue
- 1-2 (1870)
- Date
- 1870-01-01
- Page
- – (sequence 28)
- Language
- German
- Belongs to
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28 und den Abfall, wodurch ich gesündigt und verkehrt gehandelt und abgefallen von Dir, ich und mein Haus, wie geschrieben steht im Gesetz Mosis, Deines Knechtes, aus dem Munde Deiner Herrlichkeit: An diesem Tage wird er euch versöhnen, daß ihr rein werdet von all euren Sünden vor dem Ewigen." b) ')i Tii^Dn D2>n iOK „Ach Herr! ich habe gesündigt rc. (wie oben), ich und mein Haus, und die Kinder Aarons, das Volk Deiner Herrlichkeit. Ach Herr, vergieb doch rc. wodurch ich abgefallen von Dir, ich und mein HauS und die Kinder Aarons, das Volk Deiner Herrlichkeit rc. c) ')1 D2>n „Ach Herr! gesündigt, verkehrt gehandelt und abgefallen von Dir ist Dein Volk, das HauS Israel! Ach Herr! vergieb die Sünde und die Verkehrtheit und den Abfall, wodurch Dein Volk, das Haus Israel, vor Dir gesündigt, verkehrt gehandelt und abgefallen, wie geschrieben steht rc. In dieserLage blieb ihnen nun nichts Anderes übrig, als sich nach etwas Würdigerem und Vollkommnerem umzusehen, als die Idee vom eigenen Verdienst war; sie mußten etwas Wirksameres und Kräftigeres suchen, um darauf die Hoffnung auf Sündenvergebung stützen zu können. So stießen sie denn auf das Verdienst ihrer ruhmwürdigen Ahnen. Ein Abraham, Isaak, Jakob, Joseph, Mose, die in den Augen des Ewigen so hoch begnadet waren, hatten nach ihrer Meinung mehr gethan, als ihre Seeligkeit erheischte. Mit dem Ueberschuß ihrer edlen und frommen Handlungen wolle Gott daher das sttlliche Deficit der Nachkommen decken. Auch für diese Aufstellung, die, wie wir weiter unten sehen werden, ebenfalls nichts weiter als ein Nothbehelf ist, finden sich im Machsor hinreichende Belege. Bd. 2. S. 47 heißt es: 'J1 mw DDT „Das Verdienst des Morgenländers (Abraham) möge (heute, ani Versöhnungstage,) erblühen, der Lilie vergleichbar. Die Sünde geht (dann) vorüber und eine Stimme ertönt stark aus der (himmlischen) Wohnung: ich habe vergeben. Ebend. S. 202: '31 2V' 0IT1D DDmn „Jener Zeltbewohner (Jakob), dessen Bild du in deinen Thron in Liebe eingegraben, er möge (heute) für seine Kinder, die sich versammelt haben, Dich (Gott) verherrlichen und Deinen Namen rühmen, ein pn d. i. ein Schutz sein in der Bedrängniß." S. 244: