Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 25 (1869)
- Issue
- 9-10 (1869)
- Date
- 1869-01-01
- Page
- – (sequence 25)
- Language
- German
- Belongs to
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153 Daß es die einzige Stätte gewesen, daß es erwählt war, der einzige Platz auf der ganzen Erde zu sein, wo der Herr seinen Namen aufrichtete, seinen Tempel erbaute und seine Anbetung in den Tagen Salomos einsetzte, daß in dieser Stadt alle Nationen sich sammeln sollten das Wort des Herrn zu hören und seine' Anbetung zu sehen. Wenn wir aber jetzt auf Jerusalem blicken und daran gedenken, zu welcher Stufe der Herr uns gebracht hat in dem Werke der Mission, so können wir nicht umhin einige Ermuthigung zu fühlen. Wir haben jetzt dort in der Mitte dieser Stadt eine christliche Kirche erbaut, einen christlichen Geistlichen seinen Dienst vollbringend, eine offene und gelesene und auch wohl ausgelegte Bibel, das Evangelium gepredigt und öffentlich verkündigt, und unsere Arbeiter jeglicher Art ersuchen die Juden zu kommen und zu sehen. Die Anbetung des Herrn in der Schönheit und Einfachheit, welche zugleich den Götzendienst anderer Gottesdienste bei Seite läßt; das Wort des Herrn, welches wir predigen, enthält die Kraft und die Wirksamkeit der Botschaft, welche wir verkündigen und an welche wir glauben. Darauf sehen wir, und die verschiedenen Ceremonien und Gegenstände des Schmucks und andere Dinge lassen wir bei Seite, weil es das einfache Wort Gottes ist, an welchem wir hangen, und die Botschaft von dem Herrn, welche wir zu bringen suchen- Auf die Gesellschaft sehn wir sodann, um das Werk Gottes auszuführen, welches uns vertraut ist, und wir sehen da rund um uns Zeichen, welche uns anzudeuten scheinen, daß die Zeit der Erlösung Israels nahe herbeikommt, und die Zeit, da das Volk wieder in seiner eigenen Stadt gesammelt wird, nahe zur Hand ist. Und, meine Freunde, Sie und ich haben oft in der Schrift gelesen, wie der Herr sein Volk wieder in seine Hürde bringen will, und wie Jerusalem wieder wird aufgerichtet und erhöhet werden auf Erden, und wir sind oft angeregt worden zu Gott zu beten, daß dieZeit bald komme, wo die Verheißungen des Evangeliums sich offenbaren werden. Nun wohl, sehet an: es geschieht ein Sichzurücksammeln in diese Stadt, es zeigt sich ein Interesse an derselben, das wächst und sich ausbreitet über die ganze Erde, nicht allein unter den Juden, sondern auch unter uns selbst. Selbst die Steine Jerusalems werden jetzt ein Gegenstand des Interesses für die ehemals heidnischen Nationen. Sie forschen, um zu