Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 25 (1869)
- Issue
- 7-8 (1869)
- Date
- 1869-01-01
- Page
- – (sequence 27)
- Language
- German
- Belongs to
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123 auch nicht an das große Wort in dem Evangelium, welches uns sagt, daß es eine Kraft Gottes ist selig zu machen Alle, die daran glauben. Sie bemerken wohl, daß Paulus in der Zeitform der Gegenwart spricht: es ist die Kraft Gottes selig zu machen bis dahin, wo der Herr kommen wird und alles Missionswerk aufhört. Deßwegen, christliche Brüder und Freunde, hoffe und verlasse ich mich darauf, daß unsere Herzen zu frischer und erneuerter Arbeit werden angeregt werden, und daß wir in unserem Laufen nach vorwärts uns werden ermuthigt fühlen durch den Bericht, der uns so eben vorgelesen worden ist, wie durch die Unterstützung, welche der Gesellschaft gewährt wurde, ihr Werk auszuführen. ES ist erfreulich zu wissen, daß ihre Einnahmen zu einer Erweiternng der Wirksamkeit dienen durften und hinreichten neue Arbeitsfelder zu eröffnen, um weiter auszugehn und neue, größere Siege für den Herrn zu gewinnen. Denn erinnern wir uns daran, daß wir alle seine Diener sind, verpflichtet seinen Geboten zu gehorchen — die Diener dessen, der, als er auf Erden lebte, ein König der Juden war, und wenn er wieder kommt in seiner Herrlichkeit, herrschen wird als König auf dem Berge Zion und in Jerusalem und vor seinem alten Volke in Majestät. Deswegen, während wir gedenken an die Sünden und die Verwerfung seines Volks und an das wilde Lästergeschrei, welches sie ausstießen, daß sein Blut auf sie und ihre Kinder kommen solle, lassen Sie es unser Gebet und heiliges Bemühen sein, durch das Werkzeug dieser Gesellschaft und die Lehre der heiligen Schrift dahin zu wirken, daß des Messias kostbares Blut das Zeichen der Gnade, derErlösung, der Vergebung, derVersöhnungüberJsraelwerde. Rev. Forrest spricht sodann seine Ueberzeugung aus, daß er, der einzige Redner aus Irland bei dieser Feier, trotz der Schläge, welche die dortige evangelische Kirche in der Gegenwart zu erleiden habe, dennoch fest überzeugt sei, die Beiträge seiner Heimath für dieses Missionswerk würden in keiner Weise verkürzt werden. Wir Alle, so hören wir ihn sprechen, sind mit der alten Geschichte von dem Engländer bekannt, welcher in der Gesellschaft eines Irländers in Worte der Bewunderung über eine der schönsten Landschaften, deren sein englisches Land sich rühmen kann, ausbrach, als er sie von den Silberstrahlen des Mittsommer-Mondes wiederleuchten sah. Oh, bemerke der Jrlän-