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Dibre Emeth · 1869-01-01 · 5-6 (1869) · page 28

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
25 (1869)
Issue
5-6 (1869)
Date
1869-01-01
Page
– (sequence 28)
Language
German
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_SS_ Juden bekehrt. Er prophezeite seinen Zeitgenossen die wachsende Macht der Türken und den Verfall der Christenheit; für sein entschiedenes Zeugniß gegen Berengars gewaltsames Auftreten (1060) erlitt er dann den Märtyrertod. Andreas a Monta, aus Fez in Afrika gebürtig, nach seinem jüdischen Namen Joseph Tzarphat Alphest. Als angesehener Rabbiner legte er in Rom die Schrift in der Synagoge aus. Darüber ging ihm das Licht der Wahrheit auf und er ließ sich 1552 taufen. Durch Schrift und Predigt suchte er von nun an auf die Juden zu wirken. Jechiel Pisauriensis, Philosoph und Arzt in Florenz. Der Eindruck einer gehörten christlichen Predigt führte ihn zur Kirche. In einem Gespräche mit dem Papste über seine Bekehrung legte er ein so warmes Zeugniß für seinen Glauben ab, daß der Papst voller Freude auörief: „Gesegnet sei, der da kommt im Namen des Herrn." Er predigte später oftmals den Juden, und noch heute eristiren etliche seiner Predigten. Sein Zeitgenosse war Paulus Eusthatius de Nola, als Jude Menachem von Nola. Er ertheilte dem Bruder des Papstes Clemens III. hebräischen Sprachunterricht und wurde durch die Gespräche, welche hierbei stattfanden, gewonnen. Viele Bücher über die Mysterien des christlichen Glaubens erschienen nachmals von ihm. Sixtus Senensis trat nach seiner Taufe in den Franziskanerorden ein, wäre aber ohne Dazwischenkunft des hernachmaligen Pius IV. wegen häretischer Jrrthümer von der Inquisition verbrannt worden. Pius gewann ihn für die Dominikaner und das Predigtamt. In seiner bibliotheca saneta hat er alle Bücher des Alten Testaments betrachtet und erläutert. Elisa Romanus, unter dem Namen Alerandro di Franzesco getauft. Vertrauter Freund des Papstes Clemens VIII. (seit 1592) wurde er Procurator und Generalvikar der Franziskaner, auch namentlich berühmt als Redner. Sein bischöfliches Amt (von Forli) legte er nieder, um den Studien besser leben zu können. Wegen seiner ausgezeichneten Kenntniß des Hebräischen wurde er HebraeuS genannt. Clemens VIII. berieth sich mit ihm über alle wichtigen Angelegenheiten; die Schriftsteller Italiens sind seines Lobes voll.

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