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Dibre Emeth · 1868-01-01 · 7-8 (1868) · page 27

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
24 (1868)
Issue
7-8 (1868)
Date
1868-01-01
Page
– (sequence 27)
Language
German
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123 tretern des Gesetzes gedrohet ist; es weist ihn aber auch hin auf das Mittel, das Gott in seiner Gnade zum Heil der Sünder verordnet hat in dem Messias und Erlöser, der dem aufgeweckten Sünder zuruft: „Wendet euch zu mir, so werdet ihr selig aller Welt Ende." Jes. 45,22. Durch die Predigt dieses Wortes fangen die Missionäre allerdings die Seelen der Juden und der Heiden. Ist dann einmal dieses Wort in das Herz eines Sünders wie „Spieße und Nägel," Pred. 12, .11 eingedrungen, dann hilft auch gewöhnlich kein Zurückhalten von Seiten der Verwandten, das Wort läßt dem Sünder keine Ruhe, bis er sich dem Heilande der Sünder ergiebt. Das wissen die Proselyten aus Erfahrung, das Bekenntnis! hat schon so mancher von ihnen abgelegt; sie sind durch das Wort gefangen worden. Wir erschrecken auch vor der Anzeige nicht, daß die jüdische „Polemik" fernerhin viel ausgedehnter und schärfer auftreten will und wird, als bisher. In derselben Nr. 7 der Allg. Z. d. Judenth. heißt es nämlich im „Literarischen Wochenbericht" aus „Leipzig": „Die diesjährigen Schriften des Instituts zur Förderung der israelitischen Literatur sind im Druck beendet und werden, sobald auch der Buchbinder seine Arbeit vollendet hat, in zwei bis drei Wochen zur Versendung kommen. Die Abonnementskarten zum 14. Jahre haben eine bemerkenöwerthe Veränderung erhalten, indem nach den Worten „„herauszugebenden Schriften, welche das ganze Gebiet des Judenthums befassen"" der Zwischensatz „„jedoch Politik und Polemik gänzlich ausgeschlossen"" in Wegfall gekommen ist. Vor dreizehn Jahren lagen die allgemeinen Verhältnisse noch so, daß Schriften politischen und polemischen Inhalts dem Institute und seiner Entwickelung die größten Hindernisse schaffen konnten, so daß man sich im Interesse unserer Literatur überhaupt eine solche Beschränkung auferlegen mußte. Jetzt aber haben sich die Preßverhältnisse überall geändert, und politische und polemische Schriften, wenn sie nicht geradezu allzuheftige Ausschreitungen sich gestatten, erregen keinen gesetzlichen Anstoß mehr. Was vor einem Jahrzehnt weise Vorsicht war, würde jetzt Schwäche und Feigheit sein." Wenn demnach die oben angeführten Proben jüdischer Polemik noch aus der Zeit der „weisen Vorsicht" datiren, und wir Christen doch schon eines Theils als Seelenjäger und andern Theils als Kinderräuber bezeichnet

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