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Dibre Emeth · 1868-01-01 · 7-8 (1868) · page 12

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Journal
Dibre Emeth
Volume
24 (1868)
Issue
7-8 (1868)
Date
1868-01-01
Page
– (sequence 12)
Language
German
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108 dessen Heil sie thätig ist, desto besser werden wir das Wort Gottes verstehen, denn das Wort Gottes gibt uns Aufschluß über das Volk und das Volk über das Wort Gottes. Wir können das Wort Gottes nicht vollkommen verstehen, bis wir auf die buchstäbliche Anwendung dieses Wortes auf dies wunderbare Volk sehen, so daß wir im deutlichsten und einfachsten Sinne nicht nur die Drohungen, sondern auch die Verheißungen, und nicht nur in der Vergangenheit und Gegenwart, sondern auch in Betreff der zukünftigen Herrlichkeit derer, welchen die Verheißungen gehören, sie vollkommen auf das Volk beziehen und anwenden können. Es ist zunächst eine Frage in Betreff der göttlicheil Berufsertheilungen. Wenn ich unter derselben Berufsertheilung lebe, wie der Apostel Paulus, so muß ich mich von Herzen an diesem Werke betheiligen. Man kann fragen, kann man irgend eineil Fall Nachweisen, daß ein geborener Israelit auch im Geiste des Herrn Jesu Christi wieder geboren ist? Ich meine, daß wir das können; und wenn das, und wenn wir fühlen, wie denn das durchaus geschehen muß, daß wir unter derselben Berufsertheilung leben, wie Sanct Paulus, dann haben wir ein gutes Recht so zu handeln und in diesem Werke zu verharren, wie Paulus es that, es Gott überlassend das Werk zu seines großen Namens Ehre zu segnen." „Die Resolution, die ich unterstützen soll, weist hin auf die Fonds der Gesellschaft, und in diesem Punkte sollten Sie bedenken, daß die Regel beim Geben die sein sollte, den Juden voranzustellen und dann erst Andere in Betracht zu ziehen, und beim Entziehen sollte das die Regel sein, den Juden zuletzt zu stellen und alles Andere voran. So lange Sie Etwas zu geben haben, so betrachten Sie es als ein Vorrecht beim Juden anzufangen; aber wenn Sie sehen, daß Einschränkungen gemacht werden müssen, so fangen Sie bei Ihren eigenen Genüssen an, gehen dann zu den Dingen über, die Sie hochschätzen, die aber doch nicht unumgänglich nothwendig sind, dann zu den Dingen, welche diese Welt betreffen, bis Sie zu dem Juden kommen. Es giebt eine interessante Linie, welche auf der Karte gezogen ist und die isothermische genannt wird, und welche die verschiedenen Wärmegrade angiebt, die an jedem verschiedenen Orte und Lande vorherrschen. Ich glaube, daß die isothermische Linie, welche

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