Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 24 (1868)
- Issue
- 7-8 (1868)
- Date
- 1868-01-01
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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100 ist, die sie lieben und segnen, und mit Ihrer unerläßlichen Pflicht ihnen das Wort des Heils und die Botschaft des Lebens zurückzugeben, dessen Sie sich allein dadurch erfreuen, daß Sie in den guten Oelbaum eingepfropft sind. Wir legen Ihnen heute noch einen Beweggrund an's Herz zur ernsten und wachsenden Mitwirkung an unserm gesegneten Werke, insbesondere in Verbindung mit der gegenwärtigen Zeit. Wir nehmen keinen Anstand eS auszusprechen, daß unsere Gesellschaft eine durchaus evangelische ist, und der Gegenstand, an dem wir uns bctheiligen, ermahnt uns, an diesem Grunde feftzuhalten. Tie Geschichte der Juden ist ein unwiderlegliches Zeugniß und eine lange feierliche Warnung sowohl gegen den Ritualismus als Rationalismus, und die Weissagungen von ihrer Zukunft weisen auf dasselbe hin." „Bei ihrer künftigen Wiederherstellung wird der Vorzug ihrer Stellung als einer Kirche im Geist und in der Wahrheit des Neuen Bundes bestehen, wo der Herr sich mit ihnen in Gerechtigkeit und Gnade auf ewig verloben wird, und wo ihre Herrlichkeit als ein Volk nicht das Ergebniß eines blinden Zufalls, sondern das der besonderen Vermittelung Jehovahs sein wird, damit die unvergänglichen Verheißungen erfüllt werden, und er nach seinem Bunde mit David unter ihnen wohne als ein gegenwärtiger und herrschender Heiland." „Und der Gegenstand, den diese Gesellschaft verfolgt, ist nicht die Erfüllung der Weissagung oder die Wiederherstellung Israels, sondern einfach das Heil der Uebergebliebenen durch die Predigt des reinen Evangeliums von der Gnade Gottes, und wo diese Predigt verstanden und gewürdigt wird, da erweitert sie die Erkenntniß und befestiget die Ueberzeugung der evangelischen Wahrheit. Auf der einen Seite wird die Kirche Christi in Verbindung mit diesem wunderbaren Volke zur Vorsicht ermahnet, den Schatten nicht für das Wesen, den Buchstaben nicht für den Geist, die Ueberlieferung nicht für das Wort, den Priester nicht für den Mittler oder die Sacramente für den Heiland zu nehmen; auf der andern Seite lernt sie Gott die Ehre zu geben, die seinem Namen gebührt, und der Allwissenheit, welche das Ende von Anfang an kennt, und der Vorsehung, die alle Dinge im Himmel und auf Erden ordnet. Daher unterstützen Sie kräftig unsere Gesellschaft in ihrem evangelischen Zeugniß und in ihrer schriftgemäßen Arbeit. Unser