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Dibre Emeth · 1868-01-01 · 7-8 (1868) · page 5

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
24 (1868)
Issue
7-8 (1868)
Date
1868-01-01
Page
– (sequence 5)
Language
German
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101 Werk kann nicht vergeblich sein. Bei dem Einsammeln der Uebergebliebenen nach der Wahl der Gnade müssen wir den Segen derer erlangen, die Israel segnen, und wir werden zu seiner Zeit den gewissen endlichen Erfolg des Ganzen in der Erlösung Zions sehen, nämlich die Herrlichkeit ihres Königs und das Leben der Welt." Hierauf leitete der Präsident die Verhandlungen mit einer kurzen Ansprache an die Versammlung ein. Nach einigen Bemerkungen über die Männer, die als Redner auftreten würden, und über das Wegbleiben des Einen wegen Leiden in der Familie, fuhr er fort: „Ich will nur noch einen Punkt berühren, auf welchen schon in dem Berichte hingedeutet wurde. Es würde uns schlecht anstehen, wenn wir irgend eine Gelegenheit vorübergehen lassen wollten, unsere Gefühle über die großen und wunderbaren Ergebnisse der Abysstnischen Expedition auszusprcchen. Ich glaube wirklich, daß der Segen Gottes in großem Maße auf ihr geruht hat, weil sie in einem hohen Grade fast direct die Ehre und Wohlfahrt seines Volkes betraf. Aber erwägen Sie die Art und Weise, in welcher diese Erpedition ausgeführt wurde, und Sie werden nichts Aehnliches in der Geschichte finden. Zu keinem anderen Zwecke als Gefangene zu befreien, die in grausamer und ungerechter Weise festgehalten wurden, beschloß dies Land eine schwierige, theure und mit der Gegend unbekannte Erpedition auszuführen. Sie unternimmt Wüsten zu durchkreuzen, welche kaum je ein menschlicher Fuß betreten hat, sie unternimmt in die verborgensten Schlupfwinkel hinabzusteigen, Berge zu ersteigen und in Thäler einzudringen, wo nie zuvor ein civilisirter Mensch gegangen war. Sie schreitet vorwärts. Sie unterdrückt Niemand. Sie behandelt Niemand schimpflich. Sie bezahlt Alles, was sie braucht. Mit Gottes Hülfe gelangt sie an das Ziel. Die Gefangenen sind befreit. Der Tyrann ist geschlagen. Und die Armee ist kurz darauf, nachdem sie ihren Zweck erreicht hat, auf ihrem Rückmärsche nach diesem Lande, ohne daß sie sich nur einen Morgen Landes angeeignet, oder auch nur die Belohnung im Werthe einer Mahlzeit erhalten hat. Ich behaupte, daß wenn es in der Geschichte der Menschheit je eine christliche Erpedition gegeben hat, diese werth ist, mit ihr in dieser Geschichte auf gleichen Fuß gestellt zu werden. Und wenn dies die letzte Expedition wäre, welche

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