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Dibre Emeth · 1868-01-01 · 7-8 (1868) · page 3

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
24 (1868)
Issue
7-8 (1868)
Date
1868-01-01
Page
– (sequence 3)
Language
German
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99 großen Leiden zu Theil geworden, ließ sie getrost hoffen, daß Alles noch gut enden werde."" Diese Hoffnung ist nun durch die Barmherzigkeit Gottes erfüllt, und Sie werden heute bei dieser Versammlung aufgefordert werden, Gott von Herzen dafür zu danken, daß er ihren Leiden ein Ende gemacht hat. Wer kann ohne das größte Erstaunen an die Umstände denken, durch welche ihre Befreiung herbeigeführt wurde? Wie unmöglich ist es doch, nicht die besondere Vorsehung unsers himmlischen Vaters darin zu erkennen, daß der König in so merkwürdiger Weise bereit war, die Gefangenen alle auszuliefern, so daß als bald darauf seine Verzweiflung und Wuth sie hingeopfert haben könnte, ste"nicht mehr in seiner Gewalt, sondern in Sicherheit waren, und er ihnen kein Haar mehr auf ihrem Haupt krümmen konnte! „„Wenn Menschen wider dich wüthen, so legest du Ehre ein; und wenn sie noch mehr wüthen, so bist du auch noch gerüstet."" O! betet ernstlich, daß die Folgen von alle Dem nicht seien, daß das Land dem Evangelio verschloßen werde, sondern daß das Wort des Lebens freien Lauf habe und verherrlicht werde durch die Länge unb Breite des Landes! Dann heißt es weiter in Bezug auf das Allgemeine der Mission: „Die Verbreitung des Neuen Testaments bleibt fortwährend eine bedeutende. Die Geschichte des letzten Jahres berichtet wieder viele Taufen, von denen einige mit Verfolgungen verbunden waren. Auch kann Niemand daran zweifeln, daß die Zahl derer, die im Geheimen glauben, sich vermehrt, für welche Ihre ersten Gebete stets zu Gott emporsteigen sollten, daß ihre Ueberzeugung heilbringend werden mag, und daß sie Gnade erlangen, Christum ohne Furcht zu bekennen." „Wir müssen Ihre Gedanken wieder ernstlich auf die Verringerung der Zahl unserer Agenten richten, die Theils durch Tod, Theils durch Pensionirung und andere Ursachen erfolgt ist, und wir vertrauen auf Ihre fortwährende und ernste Fürbitte, daß das Haupt der Kirche Arbeiter in seine Erndte senden möge." „Ferner möchten wir Sie zu einem tiefern und lebendigeren Interesse an der Unterstützung dieser Gesellschaft anregen. Sie sind bekannt mit der Wahrheit, daß die Juden das geliebte Volk Gottes find um der Väter willen, mit dem gewissen Segen, welcher denen verheißen

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