Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 24 (1868)
- Issue
- 7-8 (1868)
- Date
- 1868-01-01
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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98 und geistliche Lieder in englischer und hebräischer Sprache. Eine große Anzahl Geistlicher war während der Zeit in einem kleinen Saale zu einem gemeinschaftlichen Frühstück versammelt. Bei demselben hielt einer von ihnen eine vortreffliche und ergreifende Rede, von der wir leider nichts mittheilen können, da sie nicht gedruckt worden ist. Die Verhandlungen begannen Punkt 11 Uhr, wo der große Saal gefüllt war. Der Präsident der Gesellschaft, Earl of Shaftesbury, nahm den Präsidenten-Stuhl ein. Auf der Plattform befanden sich eine große Anzahl Geistlicher und anderer angesehener Herren. Nachdem die Versammlung von einem der Geistlichen mit dem Verlesen des 62. Kapitels Jesaiah und mit Gebet eröffnet war, wurde Herr Prediger Goodhart, Secretär der Gesellschaft, aufgerufen, einen Auszug aus dem Jahresberichte vorzulesen. Wir theilen daraus Folgendes mit: Die Gesammt-Einnahme des abgelaufenen Jahres betrug 36,075 Pfund Sterling 18 Schillinge und 10 Pence, das ist nach Preußischem Gelde mehr als 240,500 Thaler. Die Ausgabe belief sich auf 35,977 Pfund Sterling 3 Schillinge und 1 Penny, oder auf etwa 239,850 Thaler. Der Verein zur Unterstützung armer Proselyten hatte nur die geringe Einnahme von 337 Pfund 13 Schillingen und 10 Pence, nicht voll 2300 Thaler. Dagegen belief sich die Ausgabe auf 435 Pfund 1 Schilling und 2 Pence, oder etwas mehr als 2900 Thaler. An Schriften wurden aus dem Depot der Gesellschaft in London versandt 3,170 Bibeln, 3,668 Testamente, 26,128 Theile der heiligen Schrift, 72,075 Misstonsschristen und Tractate und 76,495 Tractate und Aufrufe für England. Von dem Berichte über die verschiedenen Nationen — 32 an der Zahl — theilen wir nur Einiges aus dem Schluß mit. Herr Prediger Goodhart sagte: „Indem wir einen Rückblick auf das werfen, was sich in Verbindung mit der Gesellschaft während des verflossenen Jahres ereignet hat, so wendet sich unser Auge natürlich zuerst auf Abyssinien. Der Bericht über den Stand der Dinge in dieser Mission schloß im vergangenen Jahre mit den Worten: „„Die Gefangenen zweifelten nicht an der endlichen Wiedererlangung der Freiheit, wenn Gott sie beim Leben erhielte. Die vielfache Gnade Gottes, die ihnen in ihren