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Dibre Emeth · 1868-01-01 · 5-6 (1868) · page 20

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
24 (1868)
Issue
5-6 (1868)
Date
1868-01-01
Page
– (sequence 20)
Language
German
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84 Götzendienst.... Ein solches Gebet zu erhalten wäre mehr als Gedankenlosigkeit, es wäre Entweihung des Gottesdienstes, Entwürdigung des Judenthums. Hier giebt es keine Vermittelung! entweder Bekenntniß zum Molochdienste oder zur wahren Gottesverehrung! Die Stellen müssen ausfallen." Wir unterlassen es absichtlich weitere Bemerkungen zu machen. Die wenigen gegebenen Sätze an sich zeigen hinlänglich die Tiefe des Abgrundes, dem die blinden Leiter die sich in ihren Heerden befindlichen Blinden entgegen führen und wie wesentlich nöthig es ist, daß christliche Liebe und Theilnahme, christlicher Glaube in dem ewig wahren heiligen Gotteswort Warnungstöne erschallen lassen sollten, eingedenk der Dankbarkeit, die die Christenheit dem Volke Israel — aus welchem Christus (in demselbigen Opfer, von dem oben geredet, vorgebildet) herkommt nach dem Fleisch, der da ist Gott über Alles gelobet in Ewigkeit (Röm. 9, 5) — schuldig ist. Ja, daß Christenpflicht es erheischt, je und je dieses Volk zu warnen, nie zu ermüden in der Pflicht, dasselbe in Liebe, Langmuth und Geduld aufzufordern umzukehren und den Herrn ihren Gott und David ihren König zu suchen, auf daß sie nicht sterben; stets, zu jeder Zeit und an allen Orten ihnen entgegen zu rufen: „Bekehret euch doch nun von euren bösen Wegen. Warum wollt ihr sterben, ihr vom Hause Israel?" (Hesek. 33,11.) J.A. Eine der Schriften für Israel. Schriften für Israel! Nun, wird vielleicht Mancher denken oder sagen, derer giebt es ja genug! Seitdem die christliche Kirche es als ihre heilige Pflicht und ihren Beruf erkannt hat, den Nachkommen Jakobs das Evangelium von Jesu Christo eben so, wie den Heiden, zu verkündigen, und sie durch diese Verkündigung einzuladen, zu Jesu Christo sich zu bekehren und ihn als ihren Messias anzuerkennen, damit sie Vergebung ihrer Sünden, Leben und Seligkeit erlangen, sind auch durch die christliche Liebe und Thätigkeit der Misstonsfreunde immer neue Schriften zu Tage gefördert worden, die denselben Zweck

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