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Dibre Emeth · 1868-01-01 · 5-6 (1868) · page 16

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
24 (1868)
Issue
5-6 (1868)
Date
1868-01-01
Page
– (sequence 16)
Language
German
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80 doner Gesellschaft zur Beförderung des Christenthums unter den Juden angenommen und nach Hamburg gesandt, um dort thätig zu sein. Er fand hier viel Ermunterung in - seinem Beruf und hatte Gelegenheit, viele Exemplare der heiligen Schrift zu verbreiten. Später wirkte er in Kopenhagen, Neuwied, Frankfurt, Stockholm und kehrte im Jahre 1834 nach Hamburg zurück. Als sich hier seiner Wirksamkeit mancherlei Schwierigkeiten von Seiten der Behörden entgegenstellten, wies ihn seine Gesellschaft an, nach Danzig zu gehen. In dieser ganzen Zeit war er ein gesegnetes Werkzeug in der Hand des Herrn, viele Juden mit den Heilswahrheiten des Christenthums bekannt zu machen und das Wort Gottes reichlich zu verbreiten. Im Jahre 1843 wurde ihm Gothenburg als feste und bleibende Station angewiesen und Norwegen und Schweden zu seinem Misstonsfelde bestimmt. Er hielt öffentliche Ansprachen an die Juden und bereiste alljährlich einen großen Theil des Landes, wobei er es sich zugleich ernstlich angelegen sein ließ, das Interesse der Christen für die Mission unter Israel zu wecken und auch manche Beiträge für dieses Werk zu sammeln: die Leser der englischen Missionsblätter, die von der Londoner Judengesellschaft herausgegeben werden, werden wissen, daß er mit großem Religions- Jndifferentismus zu kämpfen hatte, und überhaupt viele Schwierigkeiten obwalteten, die es auch hinderten, daß viele Frucht seiner Arbeiten offenbar geworden wäre. Es ist besonders seine Aufgabe gewesen, das Schriftwort zu bethätigen: „sie gehen hin und weinen und tragen edlen Samen; aber der Tag nahet, da sie kommen mit Freuden und bringen ihre Garben." Am 1. Januar trat er von seiner Missionsthätigkeit zurück und wurde pensionirt, nachdem er zweiundvierzig Jahre für seinen Herrn und Meister treu in den Reihen der Missionare der Londoner Gesellschaft gearbeitet hatte. Seine irdische Ruhe dauerte nicht lange. Am 14. Februar starb er in Gothenburg, reich und selig im Frieden, stöhlich in Hoffnung, in dem hohen Alter von 82 Jahren. Die Einzelnheiten, die uns über seine letzten Lebensstunden zugegangen sind, zeigen, daß sein Ende war wie sein Leben und „ am Abend war es Licht." Der Gott Israels möge uns anfwecken, unserm Entschlafenen nachzufolgen, wie er Jesu Christo seinem Herrn nachfolgte; Er wolle

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