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Dibre Emeth · 1867-01-01 · 9-10 (1867) · page 25

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
23 (1867)
Issue
9-10 (1867)
Date
1867-01-01
Page
– (sequence 25)
Language
German
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153 durch seinen Glauben, da es von ihm heißt: „Abram glaubte dem Herrn, und das rechnete er ihm zur Gerechtigkeitso ist auch Joseph groß durch seinen Glauben, den er sterbend bekennt. — Möchte das heutige Israel in die Fußtapfen Josephs treten, im Glauben sich die Verheißungen von der Erlösung durch den Messias zueignen und nicht noch länger dieselbe im Unglauben verwerfen, sondern vielmehr gläubig annehmen! — Professor Paulus Cassel zur Proselytenftage. In dem Handbuch der neuesten Kirchengeschichte von Nippold wird auch der Männer Erwähnung gethan, welche während dieses Jahrhunderts aus dem Judenthum zur christlichen Kirche übergetreten sind. Herr Nippold, welcher auf christlichem Gebiete etwa denselben Standpunkt einnimmt, welchen auf jüdischem die Reformpartei erwählt hat, kann es einem Stahl, Neander, Philipp! und Cassel nicht vergeben, daß sie zur orthodox-christlichen Partei sich geschlagen haben. Seine Aeußerungen haben eine Entgegnung des Professor Paulus Cassel hervorgerufen, aus der wir als für die Missionssache unter Israel wichtig, Folgendes mittheilen. Professor Cassel schreibt: Niemandem, welcher politischen Partei er auch angehöre, ist unbekannt, welche Stellung Dr. Stahl unter uns einnahm. Einen gewaltigeren Streiter hatten die positiven Interessen in Kirche und Staat seit langer Zeit nicht. Das Königthum hatte keinen treueren Anhänger, die Kirche keinen festeren Bekenner, als den für das Evangelium und den Staat in Preußen neu gewonnenen Lehrer und Redner. Ein Parteimann allerdings, — aber voll Adel und Ideal; er hat nie verleugnet, daß er unter Eindrücken der Befreiungskriege und der Gedichte von Schiller erwachsen ist. Er machte Opposition und fürchtete sie nicht. Aber wenn wegen niedriger Verdächtigung Herz und Rede in ihm erglühte, ein unlauteres Wort kam nie über seine

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