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Dibre Emeth · 1867-01-01 · 7-8 (1867) · page 12

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
23 (1867)
Issue
7-8 (1867)
Date
1867-01-01
Page
– (sequence 12)
Language
German
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108 diejenigen, welche Andere tränken, auch selbst getränkt werden sollen. Nun, wenn wir versuchen den Juden Gutes zu thun, sind wir auf dem Wege von Gott für uns selbst Segen zu gewinnen. Ein bemerkenswerther Beweis des göttlichen Segens über diese Sache hat sich in dem "gezeigt, was dem Herrn für unsere Kirche zu thun gefallen hat. Es ist eine merkwürdige und auffallende Thatsache, daß die Erweckung der Kirche Englands Hand in Hand mit den Fortschritten der Londoner Gesellschaft zur Ausbreitung des Christenthums unter den Juden gegangen ist. Ein Segen kam auf unsere Kirche zur nämlichen Zeit nieder, als diese Gesellschaft entstand, und ich hoffe, wir werden noch die Wohlthaten dieses Segens ernten. Je mehr Sie Acht haben auf die jüdische Sache, desto mehr werden Sie Ihre Bibel studiren, nicht nur einige wenige Lieblingsbücher, einige wenige Lieblingscapitel, einige wenige Lieblingstexte, sondern das ganze Wort Gottes von Anfang bis zu Ende. Je mehr Sie auf die jüdische Sache Acht haben, desto mehr werden Sie in immer engere Gemeinschaft mit und größere Erkenntniß von unserem Herrn und Heiland Jesus Christus geführt werden. Je mehr Sie darauf Acht haben, desto mehr werden Sie vorwärts blicken auf den hellen Tag, der noch kommen soll, da Jesus Christus, der Sohn Davids, in Herrlichkeit zum zweiten Mal kommen soll, da das Königreich der Welt das Königreich Gottes wird. Je mehr Sie auf diesen Gegenstand Acht haben, um so mehr Einsicht werden Sie erlangen auch die Gefahren der Zeit, in welcher wir leben, zu verstehen. Die Juden sind eine Nation ohne ein eigenes Land; sie sind eine gemischte Nation und doch nur untereinander vermischt; überall in die Fremde zerstreut und doch nirgends fest mit den Völkern zusammenhängend, unter denen sie wohnen. Was ist der Grund davon? Warum sind diese schweren Gerichte ihnen auferlegt? Lesen Sie die Aufzählung ihrer Sünden, die von unserem Herrn in den Evangelien genannt werden. Lesen Sie, wie oft unser Herr die Sünden der Pharisäer und der Sadducäer gezüchtigt hat. Lassen sie uns darum hingehen und in dem Werk verharren, das wir unternommen haben, und durch keine Pharisäer oder Sadducäer hinfort getrieben werden von dem Werk, das wir in die Hand genommen haben. Es ist

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