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Dibre Emeth · 1867-01-01 · 7-8 (1867) · page 7

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
23 (1867)
Issue
7-8 (1867)
Date
1867-01-01
Page
– (sequence 7)
Language
German
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103 Evangelium bringt. Am nächsten Morgen kam der jüdische Vorsteher zu Nr. Barclay um ihn zu fragen, was er gethan hätte und ging auf die Mittheilung desselben völlig zufriedengestellt hinweg. Ein besseres Zeugniß von dem Ansehn der Mission in Jerusalem könnte wohl nicht beigebracht werden. Redner geht sodann auf das gegenwärtige Verhältniß Israels zur christlichen Wahrheit im Allgemeinen über. Er berichtet davon, wie er gehört habe, daß die Juden im Begriff stünden eine Bibel nach ihrer eigenen Auslegung zu veröffentlichen, statt eine genaue Abschrift der ihnen von Gott überlieferten heiligen Schrift zu veranstalten. Darum fährt er fort, wenn ich die Zeichen der Zeit recht lese und den Sinn dessen, was Gott beabsichtigt, verstehe, bin ich voll hohen Muthes. Die Juden müssen es wissen, daß die Christen in ihrer Hand einen festen und mächtigen Hebel haben, durch welchen sie sonst die ganze Nation zum Evangelium bringen könnten. Werden Sie darum nicht entmuthigt durch Schwierigkeiten — sie treten bei jedem christlichen Werke ein. Und ich wiederhole, daß, wenn Sie sonst nichts gethan hätten als diese Mission in Jerusalem pflanzen, jede Mühe und und jedesOpfer, denen Sie sich unterzogen haben, bezahlt sein würden." Mr. Bowker wendet sich darauf zu den medicinischen Unternehmungen der Mission in Jerusalem. „Die Mitglieder dieser Gesellschaft haben die ausgezeichnete Ehre einen verloren gegangenen Gebrauch der christlichen Liebesthätigkeit wieder ausgenommen zu haben. Sie sind zurückgegangen zu den ersten Zeiten unseres Herrn selbst, denn Sie haben mit Ihren Bemühungen, den Seelen der Menschen das Evangelium zu bringen, die andere verbunden, ihre Krankheiten zu heilen und ihrer zeitlichen Noch abzuhelfen. Das ist der Plan, welcher von unserem Herrn selbst angenommen war. Ich weiß wohl, daß man dagegen viele Einwendungen hat. Einige sagen, wenn Sie dahin gehen, die rechte Hand mit dem Evangelio erfüllt und die linke Hand mit Dingen dieses Lebens, viele Leute dadurch bestochen werden ein äußerliches Bekenntniß zu Christo anzunehmen. Trotzdem kümmere ich mich um diesen Vorwurf nicht, er beunruhigt mich nicht. Ich finde, daß unser Herr das erste Wunder, welches er zu Cana in Galiläa that, vollbrachte, um sein Mitgefühl mit den Menschen in ihren gesell-

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