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Dibre Emeth · 1867-01-01 · 5-6 (1867) · page 21

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
23 (1867)
Issue
5-6 (1867)
Date
1867-01-01
Page
– (sequence 21)
Language
German
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85 rung seiner Herrlichkeit leben, und mitten in der übrigen Welt wird es eine Stätte geben, welche die wahrhaftige Vollendung der Menschen und ihres Wohnorts sichtbar erscheinen läßt — ein neues, wiewohl höheres Paradies, eine Stadt Gottes wird der Erde geschenkt werden, das Gegenbild des ersten Paradieses und des Canaans im alten Bunde. So wird aber die Liebe Gottes durch die Herrlichkeitspredigt zu den Herzen der Völker reden, ob sie von derselben sich überwinden lassen den Herrn des Lebens Jesum Christum anzunehmen, der vor ihnen die mächtigen Feinde vernichtet und deutlich genug an den Tag legt, daß es ihm Ernst ist an Allen das zu vollbringen, was er ihnen, Israel und die verklärte Gemeinde vor ihre Augen gestellt, durch sein Wort anbietet. Nehmen auch dieses letzte Zeugniß seiner Liebe die Völker nicht an, dann giebt es keinen neuen Weg seinem Reiche sie einzuverleiben. Und es soll allerdings die überschwengliche Gnade, welche in die allgemeinste Empörung das Licht der allervollkommensten Güte und Barmherzigkeit hineinfallen läßt, zeitweise Christi Reich zur Friedensmacht auf der ganzen Erde erwecken, aber nach 1000 Jahren, in denen Israel zum letzten Mal der Bote Gottes an die übrige Menschheit geworden ist, und einen wahrhaftigen Sabbath in die Schöpfung Gottes eingeführt hat, wird ein neuer Widerstreit gegen die verherrlichte Gemeinde Christi und ihren König Jesus, diesmal unter Anführung des persönlich und sichtbar auf Erden an die Spitze der Auftührerifchen getretenen Teufels, sich erheben. Doch da nunmehr die göttliche Liebe alle ihre Macht versucht hat; da sie durch die Zeiten der alten und durch die Zeiten der neuen Welt, durch die Bemfung Israels und durch die Berufung der Völker, durch die Tage der Niedrigkeit und durch die Tage der geoffenbarten Königsherrlichkeit des Sohnes Gottes durch die Zeiten des Glaubens und durch die Zeiten des Schauens mit den Menschen alle ihre möglichen Weg: gegangen ist, kommt allerdings auch die letzte Entscheidung. Jetzt wird Alles ausgestoßen, was nicht göttlich ist, und der Zorn Gottes ist als ein gerechtes Gericht erwiesen dem gegenüber weder Menschen noch Teufel einen Schein der Rechtfertigung haben — nicht die Macht allein hat überwunden, sondern auch in der Verdammniß müssen die Verfluchten die Wahrheit und Liebe und Geduld und Langmuth Gottes bezeugen.

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