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Dibre Emeth · 1867-01-01 · 1-2 (1867) · page 11

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
23 (1867)
Issue
1-2 (1867)
Date
1867-01-01
Page
– (sequence 11)
Language
German
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II melfahrt. In diesen Erzählungen bezeugen sie, was sie selbst von diesem Jesu hielten und was sie in dem Umgänge mit Ihm gehört und gesehen hatten. Johannes beginnt seinen Bericht mit dem erhabenen Zeugniß: „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.... Alle Dinge sind durch dasselbige gemacht und ohne dasselbige ist Nichts gemacht, was gemacht ist. In Ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen ... Und das Wort ward Fleisch, und wohnete unter uns, und wir sahen Seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingebornen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit." Mit diesem Zeugniß Johannis stimmen die der andern Evangelisten überein; sie alle erkennen in Jesu den großen Propheten, mächtig von Thaten und Worten vor Gott und allem Volk, der gewaltig predigte, den verheißenen König und Messias, der seine göttliche Sendung durch Wort und That, durch sein Leben, Leiden, Sterben und Auferstehung bewies. Ihnen war dieser Jesus der Sohn des lebendigen Gottes, der Heiland und Erlöser der ganzen Menschheit, der durch seinen Kreuzestod die Welt mit Gott versöhnt und sich dann gesetzt hat zur Rechten Gottes; seitdem aber verkündigen läßt in Seinem Namen Buße und Vergebung der Sünden unter allen Völkern und besonders unter Israel. Matth. 7 V. 29., 26, 28., 28, 19.20. Lucä 24, 26., 46 und 47. Joh. 1, 1—14 49., 6, 68., 69. u. s. w. — Was berichten nun aber die Juden, wenn sie „Anderes" erzählen? Schon die Evangelisten berichten, daß die Hohenpriester, Pharisäer, Schriftgelehrten u. s. w. Jesum für einen Samariter, Gotteslästerer, Volksaufwiegler, Besessenen u. s. w. erklärten, dessen Lehre Lüge und dessen Wunder Teuselswerke gewesen seien. Und wie die Alten jungen, heißt es auch hier, so zwitscherten die Jungen vom Hohenpriester Caiphas herab, bis auf die allgemeine Zeitung des Judenthums im 19. Jahrhunderte. Alle die Schmähungen und Lästerungen, die über die Geburt Jesu, Seine Person, Seine Lehre, Seine Wunder, Seinen Tod und Auferstehung, Seine Jünger u. s. w. in jüdischen Schriften enthalten, und als „Anderes" nicht nur unter den Juden, sondern auch unter den Christen ziemlich bekannt sind, können so wenig Anspruch auf Wahrheit machen, und tragen vielmehr so sehr das Gepräge der Lüge an sich, daß wir uns wundern,

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