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Dibre Emeth · 1867-01-01 · 1-2 (1867) · page 4

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
23 (1867)
Issue
1-2 (1867)
Date
1867-01-01
Page
– (sequence 4)
Language
German
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4 schütterungen in den weltlichen Reichen, so wird wohl auch die künftige Erlösung Israels, ihre Sammlung aus den Völkern und ihre Einfühmng oder Rückkehr in das Land der Verheißung nicht ohne mancherlei Veränderungen erfolgen. Wenn daher die sogenannte orientalische Frage bei den verschiedenen Regiemngen in der letzten Zeit wieder ziemlich stark in den Vordergrund getreten ist, von der wir, ohne Politik zu treiben, so viel wissen, daß sie so lange verhandelt werden wird, bis sie endlich auf eine oder die andere Weise zu dem Austrage gelangt, wie es dem Herrn aller Herrn und König aller Könige gefällt: so können die Freunde Israels nicht anders, als mit stiller aber aufmerksamer Erwartung den Dingen entgegen sehen, die dort geschehen werden. Auch Israel selbst wird vorher noch einer großen und schweren Sichtung unterworfen werden. „So wahr ich lebe, spricht der Herr Herr, ich will über euch herrschen mit starker Hand, und ausgestrecktem * Arm, und mit ausgeschüttetem Grimm; und will euch aus den Völkern führen und aus den Ländern, dahin ihr verstreuet seid, sammeln mit starker Hand, mit ausgestrecktem Arm und mit ausgeschüttetem Grimm; und will euch bringen in die Wüste der Völker, und daselbst mit euch rechten von Angesicht zu Angesicht. Wie ich mit euren Vätern in der Wüste bei Egypten gerechtet habe: ebenso will ich auch mit euch rechten, spricht der Herr Herr. Ich will euch auch unter die Ruthe bringen, und euch in die Bande des Bundes zwingen. Und will die Abtrünnigen, und so wider mich übertreten, unter euch ausfegen; ja aus dem Lande, da ihr jetzt wohnet, will ich sie führen, und in das Land Israel nicht kommen lassen, daß ihr lernen sollt, ich sei der Herr." Hesekiel 20, 33 — 38. Der Christ soll auf die Zeichen der Zeit merken, und so gebühret es uns auch darauf zu achten, wie der Herr in Seiner weisen Weltregierung es fügen und lenken wird, um die dem Volke Israel gegebenen Verheißungen wahr zu machen und zu erfüllen. Geschehen wird es gewiß, und wenn wir in Bezug auf die Widerkunst des Herrn nicht sagen dürfen: „mein Herr kommt noch lange nicht," ohne uns selbst das Urtheil zu sprechen, daß wir faule Knechte sind: so dürfen wir auch nicht denken oder sagen, das es.mit der verheißenen Bekehrung und Wiederherstellung Israels noch gute Weile habe. Wie nahe oder fern wir diesen und andern großen Begebenheiten stehen, die

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