Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 22 (1866)
- Issue
- 11-12 (1866)
- Date
- 1866-01-01
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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vor solchen Kriegstrompeten nicht sonderlich erschrecken; denn es sind nur armselige Worte eines oder mehrerer Menschen, die sich wider den Herrn ihren Gott und Seinen Gesalbten auflehnen. Ueber solches thörichte und Me Unternehmen hat Psalm 2, schon längst das Urtheil gesprochen: dort heißt es: „Ich habe meinen König eingesetzt, auf meinen heiligen Berg Zion .. küsset den Sohn, daß Er nicht zürne, und ihr umkommet auf dem Wege; denn Sein Zorn wird bald anbrennen. Aber wohl allen, die auf Ihn trauen." Die Missionare in Abyssinien haben gezeigt, daß sie um ihres Herrn willen in Seiner Kraft auch Leiden und schwere Drangsale erdulden können. Sie sind nicht die Ersten gewesen, die auf dem Misstonsgebiete durch so große Trübsal gegangen sind; schwerlich werden sie auch die Letzten sein. Die aber mit dem Herrn hinaus ziehen , um für Ihn und Seine heilige Sache zu streiten, Sein Reich zu bauen und auszubreiten, die verläßt Er auch in der schwersten Stunde nicht; denn Er hat gesagt; „Ich bin bei ihm in der Noth, Ich will ihn heraus reißen, und zu Ehren machen—Psalm 91.15.; und abermal „Fürchte dich nicht, du kleine Heerde; denn es ist eures Vaters Wohlgefallen euch das Reich zu geben." Lucä 12, 32. Daß indeß der klar und deutlich ausgesprochene Vorsatz, die Missionare „mit aller Macht" fern zu halten, in dem Willen der Orthodoxen keine leere Redensart ist; sondern daß sie vielmehr, wenn es ihnen nur gestattet wäre, alle und jede „Macht" anwenden würden, um die Mission gänzlich zu vernichten und zu zerstören, darüber giebt ein Artikel in Nr. 11 „des Israeliten" noch vollständigeren Aufschluß. Ein gewisser „Herr Tscharni aus Minsk, welcher sich," wie es in Nr. 51 von 1865 heißt, bereits „drei Jahre in Daghestan, einer Landschaft in Asien, am Ufer des kaspischen Meeres, aufgehalten hat," war „in Paris gewesen, um dort von der Alliance Isr. univers die Mittel zu einer wissenschaftlichen Erforschung jener Länder und deren jüdischer Bevölkerung zu erlangen." In genannter Nr. 11, lesen wir nun unter der Ueberschrift: „Daghestan" Folgendes: „Herr Tscharni theilte uns Folgendes mit: Als ich vor meiner jüngsten Abreise aus Daghestan nach Petersburg in dem „„Hammagid"" las, daß die englischen Missionäre den Beschluß gefaßt hätten, Daghestan zum Schauplatz ihrer traurigen Thätigkeit zu