Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 22 (1866)
- Issue
- 9-10 (1866)
- Date
- 1866-01-01
- Page
- – (sequence 24)
- Language
- German
- Belongs to
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Hände einer drunkenen Bevölkerung, einer eigenwilligen Bevölkerung, einer unwissenden Bevölkerung, einer Bevölkerung gelegt werden wird, welche die Vorschriften der Kirche Christi von sich wirst, seinen Dienst vernachläßigt und anstatt dessen das Bierhaus besucht. Wie könnten wir von einer solchen Veränderung, wie dieser Fortschritt ist, Erhöhung, Glück, Dauer und Frieden erwarten? Würde es nicht vielmehr, wenn man sich auch dessen nicht bewußt ist, ein Schritt vorwärts zu der Erfüllung der Worte unsers hochgelobten Heilandes sein, wenn er spricht: „Und auf Erden wird den Leuten bange sein, und werden zagen; und das Meer und die Wasserwogen werden brausen, und die Menschen werden verschmachten vor Furcht und vor Warten der Dinge, die da kommen sollen auf Erden." Die Wogen der See sind zahlreich. Versuchet sie zu zählen, sie sind viel zahlreicher als die Berge und Hügel. Doch, sie sind unstät, sie sind wandelbar, sie werden von mächtigen Winden hin und her getrieben. Und laßt nur einmal die Masse des Volks von christlichem Einflüsse getrennt und dem Wahne hingegeben sein, daß alle Macht in ihren Händen liegt, und sie die besten Bewahrer derselben sind; laßt sie ohne Zwang des Gewissens, der alten Sitte, des Gesetzes oder der christlichen Wahrheit sein; laßt uns einmal die beiden Dinge von einander trennen; laßt einmal eine solche Vollendung eintreten, eine Demokratie, welche ihr Ideal erreicht, und indem sie dieses Ideal erreicht, das Christenthum als etwas Vergangenes wegwirft, das veraltet ist und hinweg gethan werden muß, von welchem unsere positiven Philosophen sagen, daß wir es überlebt haben, ihm entwachsen sind, und es deswegen, wie sie meinen, einer langen Grabesruhe übergeben, laßt das Alles geschehen, und wir haben dann die Beschreibung unsers Heilandes erfüllt. Es wird Verwirrung, Ungewißheit und Angst sein, „das Meer und die Wasserwogen werden brausen, und die Menschen werden verschmachten vor Furcht und vor Erwarten der Dinge, die kommen sollen auf Erden." Aber welches ist das Ideal, das diese Gesellschaft vor sich hinstellt? Wir wissen es, und es wäre gut, wenn einige hervorragende Philantropisten des eingedenk sein wollten, daß wenn man ein wahres Ideal sieht, man sich getrieben fühlt nach demselben zu streben und ihm nicht den Rücken zuzuwenden, obschon man nicht