Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 22 (1866)
- Issue
- 7-8 (1866)
- Date
- 1866-01-01
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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110 zu lassen, und von der noch übrigen Zeit den besten Gebrauch zu machen. Die Juden in Rußland und in andern Theilen der Welt verlangen nach Unterricht und sind bereit Unterricht anzunehmen. Wenn Ihr mit willigem Herzen und mit einem Geiste des Gebets unsere Einnahme verniehren wollt, an neuen Arbeitsfeldern wird es uns nicht fehlen. Seit zwei Jahren haben sich die Beiträge vermehrt, so entschließet Euch nun, die Vermehrung derselben mit Gottes Hülfe aufrecht zu erhalten. Vor Allem unterstützt Euer Comits und Eure Misstonare in ihrem schweren, aber, wie ste hoffen im Angesichte Gottes sagen zu können, ernsten und aufrichtigen Werke der Liebe mit Eurer unablässigen Fürbitte und Euern Gebeten. Dann werdet Ihr Euch in der besten Stellung und in der vollkommensten Bereitschaft für die kommende Herrlichkeit befinden, wenn der Herr sich über Zion erbarmen und Jerusalem wieder erwählen wird, und dann werdet Ihr jauchzen mit seinen Auserwählten und Euch fteuen mit seinem Erbe." Wir lassen nun einige Auszüge aus den Reden folgen, welche bei den Verhandlungen gehalten wurden. Der Präsident, Larl of Shaftesbuiy, eröffnete diese mit folgenden Worten: Es ist bei gewöhnlichen Gelegenheiten nicht meine Gewohnheit, diese Versammlung mit langen Vorbemerkungen aufzuhalten, und ich werde dies auch heute nicht thun. Aber ein Wort muß ich sagen. Der Bericht.fordert Euch auf, dem allmächtigen Gotte Dank zu sagen für die Befreiung der abysstnischen Gefangenen aus ihrer langen Gefangenschaft. Ich wiederhole diese Aufforderung von diesem Platze als Präsident dieser Gesellschaft, und im Namen der ganzen Gesellschaft rede ich zu Euch und bitte Euch, daß Ihr Euch mit ihr im Danke gegen den allmächtigen Gott vereiniget für die Güte, die er darin erzeiget hat, daß er es also geleitet, daß diese ergebenen Männer nun bald ihrem Vaterlande und ihrem früheren nützlichen und mühevollen Werke werden wiedergegeben werden. Unsere Glückwünsche gebühren zunächst der Frau Stern für das nahe Ende alles dessen, was sie gelitten hat und für das Glück, das sie nun mit Gottes Hülfe genießen wird. Aber auch dieser Gesellschaft müssen wir unsere Glückwünsche darbringen, welche Interesse für die Juden in jedem Lande hat, daß sie nun bald den Dienst, den Eifer, die hervorragende Fröm-