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Dibre Emeth · 1866-01-01 · 7-8 (1866) · page 11

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
22 (1866)
Issue
7-8 (1866)
Date
1866-01-01
Page
– (sequence 11)
Language
German
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Herren möchten doch aber auch bedenken, wie sie mit der Verbreitung solcher falschen und lügenhaften Berichte nicht der Mission und den Missionaren, sondern ihrer eigenen Sache schaden. Die Juden, welche mit den Missionaren verkehren, wissen es sehr gut, was sie von solchen Berichten zu halten haben, und daß durch Unwahrheit und Lüge nicht das Reich des Lichts und der Wahrheit, sondern nur das Reich der Finsterniß und der Lüge verbreitet werden kann. Doch wir kehren nach dieser Abschweifung zu dem Berichte zurück. Es heißt darin weiter: Aus dem Depot der Gesellschaft sind im verflossenen Jahre versandt worden 4,748 Bibeln, 3,189 Testamente, 13,828 Theile der heiligen Schrift, 49,833 Missions-Schriften und Traktate und 52,558 Traktate und Aufrufe für England. Für diese Schriften find mit Ausschluß des, was auf dem Continente an die Agenten der Bibelgesellschaft gezahlt worden ist, 490 Pfund, 15 Schillinge und 2 Pence, oder etwa 3270 Thaler eingenommen worden. In der Kirche der Gesellschaft sind im Jahre 1865 getauft worden 28 erwachsene Israeliten und 11 jüdische Kinder, seit dem Bestehen der Kirche im Ganzen 508 Erwachsene und 579 Kinder, in Summa 1087 Personen. Die Gesammtzahl der Kinder, die in die Schulen der Gesellschaft seit ihrer Eröffnung ausgenommen worden sind, beträgt 840. Der Bericht verbreitet sich dann über die verschiedenen Stationen; aus Mangel an Raum müssen wir es uns jedoch versagen, weitere Mittheilungen daraus zu machen. Nur das Schlußwort des Berichterstatters wollen wir noch mittheilen. Es lautet: „Wenn wir das Werk der Gesellschaft im verflossenen Jahre überblicken, so können wir vielleicht nicht von so viel Taufen berichten, wie wir das dann und wann thun konnten; aber es haben doch viele stattgefunden, und unter ihnen einige Beispiele, welche von mehr als gewöhnlichen Opfern zeugen, die jeder Jude darbringen muß, wenn er sich zu dem Glauben an Jesum von Nazareth bekennt. Eins ist gewiß, daß selten, wenn überhaupt jemals, der Fall eintritt, in welchem ein Jude bei seinem Uebertritt zum Christenthume den Weg zu seinem irdischen Fortkommen klar vor sich steht; im Gegentheil

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