Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 21 (1865)
- Issue
- 9-10 (1865)
- Date
- 1865-01-01
- Page
- – (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
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151 Grunde ihrer eigenen Schrift zu ihnen nahen. Wir reden zu ihnen von dem Lamme, das erwürget ist von Anfang der Welt, wie es im Rache Gottes beschlossen war ehe die Welt geschaffen wurde, und daß, wie Sie eben vom Bischof von Ripon gehört haben, in allen Opfern auf ihrem Altäre vorher verkündigt ward, eine Sprache, die es uns aufs Bestimmteste sagt, daß es ohne Blutvergießen keine Vergebung der Sünden giebt. Wir reden zu ihnen von dem Geiste Gottes, der bei den Menschen einkehrt, sie erleuchtet, lebendig macht und heiligt, und der durch das heilige Oel, womit der Hohepriester gesalbet ward, vorgebildet wurde, und der auf alle Glieder des Lammes hernieder kommt, wie jenes Oel auf den Saum der Kleider des.Hohenpriesters herabfloß. Wir reden zu ihnen von einem heiligen Leben, das dem Dienste Gottes geweiht ist mit einem solchen Elemente darin, daß es die gewöhnlichen Beschäftigungen jeden Tages zu angenehmen Opfern macht durch Jesum Christum, wie es vorgebildet war in dem Dienste ihrer Priester, welche täglich des Gottesdienstes pflegten. Wir reden zu ihnen von dem Fürsprecher bei dem Vater, der da vorgebildet war durch ihren Hohenpriester, welcher ein Mal im Jahre in das Allerheiligste ging und vor den Gnadenstuhl Gottes trat. In der That ist es unmöglich, wenn wir ihnen das Evangelium predigen, in dem ganzen Bereiche der Sprache, in dem ganzen Bereiche der Wissenschaft, in dem ganzen Bereiche der Natur ein Wortverzeichniß zu finden, das so ausdrucksvoll wäre wie das Wortverzeichniß aus dem mosaischen Ritual hergeleitet, und wir reden zu ihnen von dem, der da in der Höhe wohnet, dem Wächter Israels, der nicht schläft noch schlummert. Und, my Lord, das ist eine Lehre zu unserm eigenen wie zu ihrem Tröste. Wir haben Vertrauen zu dem, der auf dem Throne fitzt; er regieret Alles. Hier hat er gesessen seit seiner Himmelfahrt die Siegel öffnend und die Angelegenheiten seiner Kirche und der Welt leitend. Hier hat et Könige eingesetzt und Könige abgefetzt. Denn Könige und Königinnen, Präfidenten und Kaiser find alle in seiner Hand. Nachdem Herr M'Neile auf den Tod des Großfürsten Thronfolger, auf die Ermordung des Präfidenten in Nordamerika und auf Kriege und ihre Folgen hingewiesen hat, fährt er fort: My Lord und christliche Freunde, verttaut auf Gott als Euem