Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 21 (1865)
- Issue
- 7-8 (1865)
- Date
- 1865-01-01
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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nicht fallen lassen, bis der Herr selbst das Werk aus unfern Händen nehmen wird, bis er als der Erlöser nach Zion kommt und ganz Israel selig wird. Nach Beendigung des Berichts erhob sich der Earl of Shaffcesbury, Präsident der Gesellschaft und Vorsitzender bei den Verhandlungen und sagte: „Man setze nicht voraus, daß, weil ich sofort zur Geschäftsordnung übergehen werde, ich gegen die große Sache, zu deren Verhandlung ihr euch hier versammelt habt, gleichgültig sei. Ich erkläre feierlichst, daß ich mich bei den großen Ketzereien, welche die ganze Welt und besonders, ich bedaure es aussprechen zu müssen — ja, ich schäme mich es auszusprechen — die Kirche England's beunruhigen, immer fester an diese Gesellschaft anschließe, welche auf den einfachen Aussprüchen der evangelischen Wahrheit bemht. Aber ich will zur Tagesordnung übergehen, weil es viel zu thun giebt. Ihr habt eine gute Zahl Redner vor euch. Ihr seid schon lange hier und werdet vieleicht noch weit länger hier bleiben müssen, — daher denke ich, daß es gut sein wird, wenn ich in Rücksicht auf die Herren, welche zu euch reden sollen, die Zeit daran gebe, welche meine Rede in Anspruch nehmen möchte, damit sie nicht in der Zeit beschränkt werden, welche sie so gut und würdig ausfüllen werden. Ich bitte nun den Lord Bischof von Ripon, den ersten Antrag zu stellen." Der Bischof von Ripon sagte: „My Lord, die Resolution, die ich zu beantragen habe, ist die: „Daß der Bericht, von welchem jetzt ein Auszug vorgelesen worden ist, angenommen und unter der Leitung des Comitsö gedruckt und verbreitet werde. Daß diese Versammlung, während sie mit Dank die größere Freigebigkeit vernimmt, die sich in der Mehreinnahme der Gesellschaft während des verflossenen Jahres kund giebt, zugeich ihre Ueberzeugung darlegen wolle, daß es besonders in dieser ereignißvollen Zeit der christlichen Kirche obliege, die Pflicht und das Vorrecht, das Heil der Juden zu suchen, bestimmter als je anzuerkennen, und demnach von nun an die Einnahme durch noch wirksammere und anhaltendere Thätigkeit zu vergrößen, um das Comite in den Stand zu setzen, die Zwecke der Gesellschaft zu befördern und ihre Maßnahmen zu erweitern." Jeder Grund, der für die Bestrebungen der