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Dibre Emeth · 1865-01-01 · 5-6 (1865) · page 25

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
21 (1865)
Issue
5-6 (1865)
Date
1865-01-01
Page
– (sequence 25)
Language
German
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besteht, wenn es der Herr Jesus unter die Feuerprobe nimmt. Der einzige Erfolg, um den sie wahrhaft besorgt find, ist nicht eine lange Liste von Bekehrungen blos dem Namen nach, welche ihnen am Ende nur Sorgen und der Kirche Schande machen könnte, sondern fie wünschen Männer und Frauen zu haben, welche durch das Wort Gottes zu einer lebendigen Hoffnung wiedergeboren ihre Freude und Krone find, wenn Christus kommt, die Seinen zu schmücken. „Ehe ich den Boden der Misfion unter Israel verlasse, um einige Schlußbemerkungen über das Misstonswerk im Osten im Allgemeinen zu machen, — möchte ich Allen, welche darüber in Zweifel find, ob es weise und wünschenswerth ist, solche Versuche zu unternehmen, die aber doch die Pflicht der Misfionen ernstlich anerkennen, und wünschen hierin nach dem Willen ihres Herrn zu handeln— demüthig, aber sehr ernstlich die Fragen vorlegen: „Wenn Jemand wirklich glaubt, daß ein Jude nicht bekehrt werden kann, war Paulus nicht ein Jude, und der Herr Jesus Christus hat ihn doch bekehrt? „Ist des Herm Geist verkürzt?" Diejenigen, welche meinen, daß ein Jude viel schwerer zu bekehren sein muß, als ein Nichtjude, möchte ich zuerst fragen, enthält die Bibel irgend Etwas, in dem das gesagt wird? Ohne Zweifel ist jede Bekehrung in gewissem Sinne ein Wunder, dennoch gehen wir hervor aus den Massen unserer heimathlichen Heiven, vertrauensvoll daß Gott mit uns ist und daß unsere Arbeit in ihm nicht vergebens sein kann.' Außerdem sollten wir es für den bittern Spott eines Ungläubigen und nicht für die Schwierigkeit eines Christen halten, daß wir uns die Mühe ersparen möchten, Etwas zu versuchen, was unmöglich ist. Wenn irgend Jemand andeutet, daß ihre Bekehrung, ob möglich oder unmöglich, doch nie als Thatsache eintreten wird, so hat Paulus gesagt: „Ganz Israel soll selig werden;" ein Ausspruch, welcher, während er auf der einen Seite eine schöne Ermunterung fiir diejenigen ist, welche fie selig zu machen suchen, auf der andern Seite diejenigen, welche meinen, daß fie nicht selig werden können, in die peinliche Lage versetzt, von St. Paulus abzuweichen. „Denen zu Gefallen, welche durch Heuchelei und llnbestän-

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