Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 21 (1865)
- Issue
- 3-4 (1865)
- Date
- 1865-01-01
- Page
- – (sequence 26)
- Language
- German
- Belongs to
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echte ht bet Apotheke des Hospitals gemacht, mr 612 wutbkn bezahlt, die attdettr 17,120 warben gratis verabfolgt. Die Gesellschaft hat auch das Neue Testament in die hebräische Sprache übersetzen und dann wie die hebräische Bibel drucken lassen; außerdem auch die Liturgie der englischen Kirche und hebräische Commentar zu dem Evangelium Lucas und zu den Briefen an die Römer und Hebräer. Wn allen diesen Schriften sind hundert Taufende unter den Juden verbreitet worden. Gegenwärtig wird auch ein hebräischer Commentar zu der Apostelgeschichte vorbereitet. Die Einnahme der Gesellschaft betrüg nach dem letzten Jahresberichte im vorhergehenden Jahre L. 32,680. 8. 1. oder etwa 217,870 Thlr. Die Ausgaben dagegen 'beliefen sich auf L. 36,272.18. 8, oder etwa 241,820 Thlr. Also Mehrausgabe 23,980 Thlr. Zn der Kirche der Gesellschaft zu London haben feit ihrem Bestehen über 1000 Taufen von Juden und Jüdinnen stattgefunden und in der Christuskirche zu Jerusalem 111. Wollte und könnte man die Zahl deren zusammen rechnen, die auf den andern Stationen getauft worden sind, so würde diese Zahl nicht gering sein. Besonders blühen» zu werden versprach die Mission in Habyssinien, denn seit ihrem kurzen Bestehen sind über 40 Falaschas oder eingeborne Juden getauft worden. Jetzt ist die Thätigkeit der dortigen Mission unterbrochen, da der König Theodorus die Missionare hat festnehmen und in den Kerker werfen lassen. Der Missionsprediger Stern ist sogar gefoltert worden und in Folge dessen dem Tode nahe gewesen. Wie ihre Lage fetzt sein mag, das weiß der Herr, da schon lange keine Nachrichten eingegangen sind. Nur der Missionar Flad war frei, aber auch er konnte unter obwaltenden Verhältnissen seine gesegnete Thätigkeit nicht weiter forssetzen. Es war ganz natürlich, daß das Comitä der Gesellschaft, gleich beim Beginn seiner Thätigkeit nach außen hin um das Jirhr 1820, seine Augen auf Jerusalem richtete. Das war damals ein schwieriges und sogar gefahrvolles Unternehmen. Doch das treue und unermüdete Ausharren der Knechte Gottes hatte die herrlichsten Erfolge. Sdbcckd die Mission in Jerusalem nut einigermaßen festen Fuß Maßt Hütte, dächte man an den Bau einer evangelischen Kirche ackf dM Berge