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Dibre Emeth · 1865-01-01 · 3-4 (1865) · page 25

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
21 (1865)
Issue
3-4 (1865)
Date
1865-01-01
Page
– (sequence 25)
Language
German
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einige fromme Männer auch an den Bäu des Reiches Gottes unter Israel. Sie traten zu einem Verein zusammen, und so entstand denn im Jahre 1809 die Londoner Gesellschaft zur Verbreitung des Christenthums unter den Juden. Der Anfang war gering, und die Kämpfe, welche die Gottesmänner zu bestehen hatten, waren groß und oft gewaltig; aber sie ließen sich nicht irren und abschrecken. Sie hatten Jerusalem im Herzen und die Verheißungen Gottes vor Augen und konnten darum nicht schweigen um Zions willen und nicht innehalten um Jerusalems willen. Und stehe da, ihr Glaube und ihre That find nicht zu schänden geworden. Das Reis, das sie gepflanzet haben, ist zu einem großen Baume herangewachsen, der seine Aeste und Zweige über drei Welttheile, Europa, Asien und Aftika, segnend und erquickend ausbreitet. Diese Gesellschaft hat jetzt 30 Stationen, davon 3 in Asten, nämlich zu Jerusalem, Smyrna und Bagdad, und 4 in Afrika, nämlich zu Tunis, Constantina, Cairo und eine in Abysstnien; die andern sind in Europa. Sie hat zwei eigene Kirchen, eine in London und eine in Jerusalem, eine Erziehungsanstalt für jüdische Kinder in London und ein Hospital in Jerusalem für arme kranke Juden. Die Zahl der Missionare, die auf den verschiedenen Stattonen arbeiten, beläuft sich ttn ordinirten auf 31, nicht ordinirten 18, Missionsgehülfen 4, zusammen 53. Außerdem stehen in Diensten der Gesellschaft eine bedeutende Zahl Schullehrer und Lehrerinnen, Colporteure, Schriftvorleser und dergleichen. Die Zahl der Personen im Dienste der Gesellschaft mit Einschluß der Aerzte und des Personals am Hospitale in Jemsalem beträgt mehr als 120 Personen. In der Erziehungsanstalt in London befinden sich durchschnittlich 100 Kinder, 50 Knaben und 50 Mädchen. Seit ihrem Bestehen sind 802 Kinder in dieselbe ausgenommen worden. Aus ihr sind hervorgegangen, einige Missionare, mehrere Lehrer und Lehrerinnen, gute Handwerker und Dienstmädchen. In dem Hospitale zu Jerusalem wurden in Jahre 359 Juden und Jüdinnen verpflegt, von denen 301 als geheilt entlassen wurden. 4174 kamen ins Hospital, um sich von den Hospital- Aerzten behandeln zu lassen , und außerdem wurden von den Aerzten 8317 Besuche in der Stadt gemacht. Auf Missionsreisen wurden . 534 Personen behandelt. In dem Gesellschaftsjahre wurden 17,732 Re-

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