Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 21 (1865)
- Issue
- 3-4 (1865)
- Date
- 1865-01-01
- Page
- – (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
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wenigstens aller Wendigen Glieder derselben und aller Missionsgesellschaften sein; aber ganz besonders sollten wir es laut aussprechen und aus voller Bmst hervorgehen lassen, die wir uns heute hier an heiliger Stätte um Zions und Jerusalems willen versammelt haben. Denn das Reich Gottes wird nicht eher zu feiner Vollendung und zu feiner Herrlichkeit hinnieden auf Erden gelangen, und die MissionSbestrebungen unter den Heiden werden nicht eher die gewünschten und ersehnten Erfolge haben, daß alle Völker der Erde ihre Kniee vor dem Herrn Jesu beugen, und Aller Zungen bekennen möchten, daß Er der Herr sei zur Ehre Gottes des Vaters, als bis die Tochter Zions und Jerusalems den neuen Namen empfangen haben und eine schöne Krone in der Hand des Herrn und ein königlicher Hut in der Hand ihres Gottes sein wird V. 3, oder bis daß Jerusalem gefertigt und gesetzt werde zum Lobe auf Erden V. 7; mit andern Worten bis daß Israel sich wahrhaft zum Herrn Jesu bekehrt haben und auf den sehen wird, den die Väter zerstochen haben. Sacharjah 12,10. Denn nur nach ihrer Bekehrung zu Jesu dem Messias wird die Gerechtigkeit der Tochter Zions und Jerusalems aufgehen wie ein Glanz und ihr Heil brennen wie eine Fackel, daß die Heiden ihre Gerechtigkeit und alle Könige ihre Herrlichkeit sehen werden. Dann wird auch erfüllet werden, was der Prophet Sacharjah weissagt, 8,20—22: „Weiter werden noch kommen viele Völker und vieler Städte Bürger; und werden die Bürger von einer Stadt zur andern gehen und sagen: Laßt uns gehen zu bitten vor dem Herrn und zu suchen denHerrn Zebaoth; wir wollen auch mit euch gehen. Also werden viele Völker und die Heiden mit Haufen kommen, zu suchen den Herrn Zebaoth zu Jerualem und zu bitten vor dem Herrn." Und was Micha veMndigt, 4, 3. 4: „Sie werden ihre Schwerdter zu Pflugschaaren und ihre Spieße zu Sicheln machen. Es wird kein Volk wider das andere ein Schwerdt aufheben, und werden nicht mehr kriegen lernen. Ein Jeglicher wird unter feinem Weinstock und Feigenbaum wohnen ohne Scheu. " Ja dann werden alle Verheißungen von dem herrlichen Zustande des Reiches Gottes auf Erden erfüllt werden. Dies hat auch Paulus vor Augen, davon ist seine ganze Seele durchdrungen, wenn er in dem Briefe an die Römer schreibt: „Ich habe