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Dibre Emeth · 1865-01-01 · 3-4 (1865) · page 22

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
21 (1865)
Issue
3-4 (1865)
Date
1865-01-01
Page
– (sequence 22)
Language
German
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5os in den Jahrhunderten gesucht hat: Gerechtigkeit, Frieden Mt Mott, Versöhnung und Kindfchäft. Lasset uns Abrahams Kinder - gewinnen als Bundesgenossen für den Kampf dieser Zeit. Es geht auch um ihre Heiligthümer; es geht darum, ob der Bund «mit Abraham und die gewissen Gnaden Davids fest bleiben. Das ist der Kampf, ob es einen Gott giebt, der beides: fein Gesetz uttd feine Verheißung festhält, oder nur den Gott dieser Welt, den . Mammon , das Fleisch und alle böse Lust. Wir aber glauben an den, der das Gesetz erfüllt hat und in dem alle BerheißüngeN Za Md Amen sind, und an Jesum, den Christ, den Sohn Gottes, den Priester und König in Ewigkeit nach Melchisedek's Art. Wir glauben, daß er lebt und regiert und Herrlichkeit und Herrschaft fein ist. Dieses sein Leben aber soll an uns offenbar werden Äer Welt: Juden und Griechen und Barbaren. Sie sollen es inne werden, daß er uns erkauft hat mit feinem Blute und zu Königen und Priestern gemacht hat. Ach, daß sein Geist uns salbte aus der Höhe und uns seines Namens werth machte, daß wir ein Volk würden, geschickt zum Kampfe sowohl wie zum Tempelbau, daß seine Ehre unter uns wohnte, bis offenbar würde das himmlische Jerusalem und hervorginge der neue Himmel und die neue Erde, darinnen Gerechtigkeit wohnet, das Alte vergangen und Alles neu geworden ist! Amen. Bericht bei der Jahresfeier des Jerusalems-Vereins am 22. Januar 1865. Um Zion willen, so will ich nicht schweigen, Md um Jerusalem willen, so will ich nicht innehalten, bis daß ihre Gerechtigkeit aufgehe wie ein Glanz, und ihr Heil entbrenne wie eine Fackel. Und die Heiden werden sehen deine Gerechtigkeit, und alle Könige deine Herrlichkeit. Jes. 62, 1. 2. Dies hier ausgesprochne Bekenntniß, theure Festgemeinde, sollte auch das Bekenntniß der gesammten christlichen Kirche, öder doch

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