Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 21 (1865)
- Issue
- 3-4 (1865)
- Date
- 1865-01-01
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Bibelübersetzung, weil sie so auch von nichtjüdischer Seite in diesen ihre»! Eigenschaften anerkennt worden." Es ist jederzeit zugestanden worden, daß das Missionswerk unter Israel mit ganz besonderen Schwierigkeiten zu kämpfen hat, wie sie in der Mission unter den Heiden selten Vorkommen. Indessen, wenn wir nur den rechten Glauben haben, so werden uns alle diese Schwierigkeiten, so unübersteiglich sie auch vor menschlichen Augen erscheinen mögen, doch nicht entmuthigen, sondern nurantreiben, um so fester und unverwandter auf den Herrn zu schauen, der Matth. 17, 2Q spricht: „Wahrlich, so ihr Glauben habt als ein Senfkorn, so möget ihr sagen zu diesem Berge: Hebe dich von hinnen dorthin; so wird er sich heben, und euch wird nichts unmöglich sein." Können wir auch noch nicht von großen und herrlichen Thaten und Siegen rühmen, so dürfen wir doch auch nicht verkennen, daß der treue und gnädige Herr bereits so manchen erfreulichen Segen gegeben hat aus den verschiedenen Gebieten der Judenmission. Und „wer ist, der diese geringen Tage verachtet? " Ist nicht derTag der geringen Dinge schon ein Unterpfand und Angeld für den kommendenTag der großen und herrlichenDinge? Wie Israel die Erstlinge der Ernte mit Freuden in das Haus des Herrn brachte 2. Mos. 34, 22—26, so wollen auch wir uns der Erstlinge auf dem Missionsfelde, die jetzt eingebracht werden, freuen, weil sie ja aus die Zeit Hinweisen und dieselbe laut verkündigen, in der ganz Israel soll selig werden. — Jahresfeier-es Jerusalems-Vereins. Am 22. Januar feierte der Jerusalems-Verein zu Breslau sein Jahresfest in der Kirche zu St. Barbara wieder mit einem Gottesdienste, wie er dies seit seinem Bestehen alljährlich gethan hat. Zu unserer Freude, wie gewiß auch zur Freude aller derer, welchen Jerusalem im Herzen liegt, hatte sich dies Mal eine zahlreicherere Versammlung in dem Gotteshause eingefunden, als in den vorhergehenden Jahren. Der Gottesdienst begann bei prächtig erleuchteter Kirche Abends 5 Uhr mit dem Liede: Herr Jesu Christ, dich zu uns wend' rc. Rach Beendigung des Gesanges hielt Herr Professor vr. Schultz