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Dibre Emeth · 1865-01-01 · 3-4 (1865) · page 11

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
21 (1865)
Issue
3-4 (1865)
Date
1865-01-01
Page
– (sequence 11)
Language
German
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das GebeL Hierauf sang die Gemeinde die erste» vier Verse aus dem Liede : Sieh' ein weites Todtenfeld voller dürrer Todtenbeine re.; woran sich der Bericht knüpfte, der vom Herrn Prediger Hartmann von der Kanzel erstattet wurde. Nachdem nun noch die letzten beiden Verse aus dem oben genannten Liede gesungen worden waren, hielt Herr Professor Dr. Held die Predigt. Den Schluß der Feier machte der Gesang des Liedes: König Jesu, streite, singe, rc. Die Festversammlung zeigte während der ganzen Feier große Aufmerksamkeit, und wir hoffen und wünschen, daß kein einziges Glied derselben das Gotteshaus ohne den tiefsten Eindmck von der Wichtigkeit des Vereins, und ohne einen bleibenden Segen für sich, verlassen haben möge. Wir haben absichtlich nichts von dem Inhalte weder des Gebets, noch des Berichts, noch der Predigt erwähnt, da uns alles zur ausführlichen Mittheilung in diesen Blättern freundlichst bewilligt worden ist. Wir lassen demnach zunächst Gebet und Predigt hier folgen und dann erst den Bericht mit dem Flehen zum Herrn um einen Segen auch für die Leser. Gebet. Unsere Seele ist stille zu Dir, o Gott, der Du uns hilfst! Ob auch die Stürme der Welt gar mächtig wehen und die Wogen, die der Feind aufwühlt, gar hoch aufbrausen, unsere Seele ist stille zu Dir. und ob derer auch wenig sind, die in den Kampf für Deine Sache miteintreten, unsere Seele ist stille zu Dir, der Du uns hilfst. Herr der Kirche, Heiland unserer Seelen, wir loben und preisen Dich, daß Du Dir etliche erweckt hast, welche Deinen Namen hinaustragen auch in die noch finsteren Lande, ja welche deß eingedenken , daß das Heil von Jerusalem ausgegangen ist, und daß sie verpflichtet find, dasselbe nach Jerusalem zurückzubringen. Wir sagen Dir Dank, daß Du auch diesen unfern Ort gewürdigt hast, Dir aus ihm zu diesem Werke Arbeiter und Arbeiterinnen zu wählen. Es sollte ja freilich in dieser großen Stadt mit dem Eifer für Deines Namens Ehre so gar anders, so viel besser stehn! Wie wenige sind bereit mitzuarbeiten, mit zu gebe»,

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