Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 21 (1865)
- Issue
- 1-2 (1865)
- Date
- 1865-01-01
- Page
- – (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
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2) was der Inhalt dieser Predigt sein soll. Es wurde gesungen: „Komm nun, Herr Jesu, Dir selbst diesen Tempel zu weihen, schmücke Dir Deinen Altar, Herr, mit festlichen Maien! Segne hinfort diesen gesegneten Ort, laß mit uns Zion sich freuen" — und der Missionsprediger vr. Schulze, der durch seine Reisen und Predigten wohl die meisten Mittel zum Bau der Christuskirche herbeigeschafft hat, bestieg die Kanzel und hielt eine „Schluß-Ansprache". Anknüpfend an die Worte an der Wand über dem Altar: „Er traget ihre Sünden" Jes. 53, 11 gedachte er tiefgerührt und freudig dankend der vielen Geber jedes Standes und Alters in den verschiedenen Ländern, die durch allerlei Liebesgaben bereitwillig beigesteuert haben. „Die Festgemeine stimmte dann an: Mit unsrer Macht ist nichts gethan" u. s. w., worauf Herr Prediger Dr. Klee das Vater unser betete und den Segen sprach. Die Feier schloß dann, indem die Versammlung den Vers sang: Nun danket alle Gott u. s. w. — Beim Herausgehen aus der Kirche wurde an den Thüren collectirt und die Collecte soll über 80 Thlr. ergeben haben. Der Herr aber wolle sich in Gnaden zu der Predigt bekennen, die nun sonntäglich Vor- und Nachmittags dort erschallen wird; Er segne das Wort, das verkündigt wird, so, daß ihm dort viele Kinder, namentlich auch aus Israel geboren werden, wie der Thau aus der Morgenröthe! — Nachrichten aus Abysfinien. Die englische Zeitschrift: Jewish Intelligence giebt im Novemberhefte unter dieser Ueberschrift folgende weitere Mittheilungen über den Zustand der Missionare in jenem Lande: Von Herrn Flad haben wir folgenden Brief erhalten, der uns leider sehr traurige Nachrichten über den Zustand unserer lieben Missionare in diesem Lande bringt. Möge der Herr in seiner Gnade sie stärken und zu seiner Zeit befreien! Eine Nachricht, die neueren Datums zu sein scheint, als der folgende Brief, meldet, daß der König, unter dem Vorwände einer neuen, ob wirklichen oder bloß vorgeblichen Beleidigung, so weit ge-