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Dibre Emeth · 1864-01-01 · 11-12 (1864) · page 14

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
20 (1864)
Issue
11-12 (1864)
Date
1864-01-01
Page
– (sequence 14)
Language
German
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174 Wort:" Israel wird nicht mehr dienen den Fremden, „sondern dem Herrn, ihrem Gott, und ihrem Könige David, welchen ich ihnen erwecken will." „Auch derjenige Prophet," sagt der Verfasser S. 269 weiter, „welcher von den drei Propheten, die nach dem babilonischen Eril lebten, sich über die messianische Zeit ausspricht, Sacharia H. (Kap. 1—8) knüpft diese nicht an eine Persönlichkeit, wie die beiden folgenden Stellen lehren, 2, 14.15: Juble und freue dich, Tochter Zions, denn steh, ich komme und wohne in deiner Mitte, spricht der Ewige. Und viele Völker schließen sich dem Ewigen an an selbigem Tage und werden mir zum Volke; und ich wohne in deiner Mitte und du erkennst, daß der Ewige der Heerscharen mich zu dir gesandt; und 8, 20—22: Also spricht der Ewige der Heerscharen : Fürder werden Völker kommen und Bewohner vieler Städte, und die Bewohner der einen gehen zur andern, sprechend: Lasset uns gehen, vor dem Ewigen anzuflehen und den Ewigen der Heerscharen zu suchen: und ich gehe hin! Und es kommen viele Völker und mächtige Nationen, den Ewigen der Heerscharen in Jerusalem zu suchen und zu flehen vor dem Ewigen." Wir haben schon oben bemerkt, daß es nicht auffallen kann, wenn auch in einer und andern Weissagung, die von der letzten oder sogenannten messianischen Zeit handelt, nicht immer eines persönlichen Messias besonders Erwähnung geschieht, und daß damit, wie der Verfasser zu denken scheint, keinesweges der persönliche Messias geleugnet wird. Oder soll etwa, da in dem ganzen Buche Esther der Name Gottes nicht ein einziges Mal vorkommt, und das Buch Esther enthält Zehn Kapitel, daraus auch folgen, daß cs gar keinen Gott giebt, oder daß wenigstens der Verfasser des Buches Esther gar nicht geglaubt habe, es gäbe einen Gott? Doch gewiß nicht. In der zweiten der oben erwähnten Stellen, nämlich Sach. 8, 20—22, ist allerdings kein persönlicher Messias bezeichnet; wohl aber klar und deutlich in der ersten Kap. 2, 14.15. In derselben heißt es nach den eigenen Worten des Verfassers: „ich komme und wohne in deiner Mitte, und du erkennst, daß der Ewige mich zu dir gesandt." Der Kommende, Wohnende, vom Ewigen Gesandte kann doch nicht der Ewige selbst sein; sonst wäre

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