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Dibre Emeth · 1864-01-01 · 9-10 (1864) · page 23

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
20 (1864)
Issue
9-10 (1864)
Date
1864-01-01
Page
– (sequence 23)
Language
German
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151 lediglich in dem Herzen Gottes und seinem ewigen Sohne den Ursprung finden. Die Bibel stammt vom Himmel, fie ist nicht irdisch und von der Erde.. Wenn ich aber weiß, daß die Bibel daS Wort GotteS ist, so wünsche ich dann zu wissen, wie soll ich fie nun auffaffen und verstehen? Die Geschichte Israels giebt mir rin Zeugniß sür die richtige Erklärung. Man bemüht fich in unsem Tagen, die Religion zu mystificiren, fie zu einem Gegenstände deS Gefühls und Gedankens zu machen und fie nicht einen Gegenstand der That und Wirklichkeit sein zu lassen. Wenn nun die Menschen die Bibel als Poesie, als zweifelhaft und ungewiß anseheu, wie gut ist es» daß ich auf die Juden sehen und erkennen kann, was Gott in seinem Worte meint... Da zeigt er mir, daß er selbst sein Wort buchstäblich erklärt.... Der Prediger Herr Ryle beantragte die zweite Resolution: „Daß die traurige Lage unsrer Missionare in Abysstnien zu inbrünstigem Gebet auffordert und uns aufs Neue erinnert an unsre gänzliche Abhängigkeit von dem Segen des Herrn, wenn unser Werk Erfolg haben soll; und daß unsre Fürbitte auch besonders der Profelyten in jenem Lande gedenken sollte, daß sie bei aller sonstigen Verlassenheit am Glauben festhalten und das Mittel werden mögen, denselben unter ihren Brüdern reichlich auszubreiten." Herr Prediger Ryle sagte: Ich hoffe ein Jedes wird in seinem Kämmerlein an diese Resolution denken. Diese Resolutionen werden oft nur ganz formell abgemacht. Sehr Viele in diesem Saale haben gewöhnlich nicht die geringste Idee von den Worten einer solchen Resolution. Bedenket denn, ich bitte Euch, daß diese Resolution verlangt, daß ein Jeder nicht bloß für sich bete, sondern auch Fürbitte für Andere, und besonders für die bedrängten Brüder unsrer Mtsfion in Abysstnien thue... Während unser edler Präsident sich der Sache bei den Königen der Erde annimmt, wollen wir nicht vergessen, zu dem Könige aller Könige und Herrn aller Herren zu sprechen, der ja aller Menschen Herzen in seiner Hand hat. Das war die Regel, welche die alte jüdische Kirche beobachtete. Leset zu Hause daS IS. Kapitel der Apostelgeschichte und erinnert Euch, daß, als PetruS im Gefängniß lag und an keine andere Hilfe zu denken war, die Ge-

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