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Dibre Emeth · 1864-01-01 · 7-8 (1864) · page 19

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
20 (1864)
Issue
7-8 (1864)
Date
1864-01-01
Page
– (sequence 19)
Language
German
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115 theilhaftig geworden. Er ist also desselben Gebeines und Fleisches ' wie Israel. Dennoch aber ist es nur ein kleines und geringes Häuslein aus diesem Volk, das ihn anerkennt, ihn annimmt und spricht: Wir haben geglaubet und erkannt, daß du bist Christus, der Sohn des lebendigen Gottes, du bist der König von Israel. Dies Häuflein mehrte sich wohl allmälig etwas, aber es war doch nur sehr klein gegen die große Menge derer, die ihn bis auf den heutigen Tag verwerfen und nicht als ihren König und Messias anerkennen wollen. Es hieß damals, als er erschien: Er kam in sein Eigenthum und die Seinen nahmen ihn nicht auf; und so heißt es noch; denn wenn auch in unfern Tagen Tausende von Israeliten Jesu Christo als ihrem Könige huldigen, so verweigert ihm die Gesammtheit Israels noch immer diese Anerkennung. Aber wie endlich nach 2 Sam. 5 „alle Stämme Israels den König David in Hebron aufsuchten, so heißt es Hosea 3, daß nach vielen Tagen, in der letzten Zeit, die Kinder Israel sich bekehren und ihren König David suchen und ihn ehren werden. In Hosea ist dies von den zehn Stämmen Israels gesagt, in den bereits oben angeführten Worten Hesek. 37 ist aber auch von allen Stämmen Israels verheißen, daß sie unter dem andern David, Jesu Christo, ein einiges Königreich bilden werden. Das ist dasselbe, was auch im Reuen Testament gelehrt wird, daß dereinst die Zeit kommen wird, wo Israel Jesu Christo entgegen ruft: Gelobet sei, der da kommt im Namen des Herrn; wo die Frage der Jünger des Herrn Jesu: Wirst du auf diese Zeit wieder aufrichten das Reich Israel? ihre thatsächliche Antwort erhält und, wie es Röm. 11 heißt, ganz Israel selig wird, wo also Jesus Christus König ist über ganz Israel wie sein Vorbild David. Wir gehen nun zu dem andern Vorbilde der königlichen Würde des Messias, nämlich zu Salomo über. Wie wir an David verschiedene Züge wahrnahmen, in denen er seinen großen Nachkommen vorbildete, so lassen sich auch bei Salomo dergleichen Nachweisen. Auch bei ihm ist sein Name charakteristisch und vorbildlich. Salomo heißt Friede, und nach 1 Chron. 23, 9 war dieser Name von Gott dem Herrn selbst bestimmt, denn er hatte zu David gesagt: „Siehe, der Sohn, der dir geboren soll werden, der wird ein ruhiger Man» 8*

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