Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 20 (1864)
- Issue
- 7-8 (1864)
- Date
- 1864-01-01
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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IU Zungen bekennen, daß er der Herr und König ist zur Ehre Gottes des Vaters. DaS Wohlgefallen des Herrn geht, wie der Prophet Jesaias Kap. SS eS verkündigt, durch seine Hand fort und trotz aller Innern und äußern Feinde haben die Pforten der Hölle seine Gemeine nicht nur nicht überwältigt, sie haben die Vermehrung und Ausbreitung des Reiches Jesu Christi nicht einmal hemmen und aufhalten können. Auch das Haus dieses andern Davids geht-und nimmt zu, aber das Haus SaulS, das Haus seiner Feinde geht und nimmt ab; denn das Evangelium von Jesu Christo dringt immer weiter in der Welt, und je mehr Verfolgung sich gegen dasselbe erhebt, desto weiter breitet es sich aus; eS ist der Sauerteig, der einmal in die Menschheit geworfen nicht ruht bis er die ganze Masse durchdrungen hat. Je mehr Blut der Märtirer vergossen wurde oder noch wird, desto mehr wurde und wird der Acker gedüngt, daß desto mehr Zeugen erstehen. David geht und nimmt zu. — Der andere Punkt ist der: David war von dem He^rn über ganz Israel zum Könige berufen und erwählt, dennoch aber regierte er 7 Jahre und 6 Monate zu Hebron nur über Juda, während das ganze übrige Israel es mit seinem Gegenkönige Jsboseth hielt. Erst nach dem Tode desselben „kamen alle Stämme Israel zu David gen Hebron und sprachen: Siehe wir sind deines Gebeins und deines Fleisches. Dazu auch vorhin, da Sau! über uns König war, führtest du Israel aus und ein. So hat der Herr dir gesagt: du sollst meines Volks Israel hüten, und sollst ein Herzog sein über Israel. Und es kamen alle Aeltesten in Israel zum Könige gen Hebron. Und der König David machte mit ihnen einen Bund zu Hebron vor dem Herrn, und sie salbten David zum König über Israel." 2 Sam. 5, 1—3. Eine Zeitlang also weigerte sich Israel seinen rechtmäßigen, ihm vom Herrn gegebenen König anzuerkennen. Endlich aber kamen sie, suchten ihn auf und brachten ihm in aller Demuth ihre schuldige Huldigung dar. — Wer sieht nicht auch hierin «ine auffallende Aehnlichkeit zwischen dem ersten und andern David? Dieser, nämlich der Messias Jesus, kommt als der von Gott verheißene und gesandte König Israels in die Welt, erscheint unter seinem Volke als der Sohn Davids. Wie die Kinder Fleisch und Blut haben, ist er desselben gleicher Maßen