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Dibre Emeth · 1864-01-01 · 7-8 (1864) · page 17

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
20 (1864)
Issue
7-8 (1864)
Date
1864-01-01
Page
– (sequence 17)
Language
German
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na hast, Herodes und Pontius Pilatus, mit den Heiden und dem Volk Israel, zu thun, was deine Hand und dein Rath zuvor bedacht hat, das geschehen sollte." Apg. 4, 24—28. Dieser Kampf von Juden und Heiden gegen Jesum Christum und sein Häuflein dauerte ununterbrochen fort und wurde je länger desto heftiger, wie ja die grausamen Verfolgungen der Christen durch die ersten 3 Jahrhunderte zur Genüge darthun. Denn wohin auch die Verkündiger des Evangeliums von Jesu Christo kamen, da waren sie die Sekte, der widersprochen ward. Dieser Kampf hörte auch nicht auf als Constantin der Große das Christenthum annahm, sondern er wurde fortgesetzt von Feinden Jesu Christi in der Christenheit und außer derselben. In allen Jahrhunderten hat das Christenthum seine Märtirer und Zeugen gehabt, die um des Namens Jesu willen Verfolgung gelitten haben und so ist es bis auf diesen Tag. Christi Reich ist ein Kreuzreich, da gilt es unter dem Könige David streiten und nicht müde werden. — Nur zwei Punkte wollen wir in diesem Kampfe und Streite noch besonders erwähnen. Es heißt 2 Sam. 3, 1: „David aber ging und nahm zu und das Haus Sauls ging und nahm ab." Der Herr war mit David, und trotz aller Größe, Menge und Macht seiner Feinde wurde Davids Herrschaft je länger desto mehr befestigt und ausgebreitet. So sehen wir es auch in dem Reiche des andern Davids, des Messias. Wer hätte wohl damals, als Jesus am Kreuze hing, geglaubt, daß dieser gekreuzigte König der Juden je ein solches Reich, ein solches Volk haben werde, wie wir es in unserer Zeit sehen? Wer hätte geglaubt, als die verachteten Apostel des gekreuzigten Jesu auftraten und das Wort vom Kreuz verkündigten, daß die Sache dieses Jesu sich so über die Welt ausbreiten werde, daß, wie es in unfern Tagen der Fall ist, das Evängelittm von diesem Jesu in etwa 200 verschiedenen Sprachen würde gepredigt werden? Aber trotz aller Menge, Macht, List und Grausamkeit der Feinde geht fort und fort das Wort Johannes des Täufers in Erfüllung, das er von diesem Jesu aussprach: „Er muß wachsen." Ja er wächst! Sein Name ist bekannt und gerühmt als der Name, in welchem Heil, Leben und Seligkeit für alle armen Sünder zu finden ist. Millionen Knie beugen sich vor ihm und beten ihn in Demuth an, und Millionen 8

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