Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 20 (1864)
- Issue
- 5-6 (1864)
- Date
- 1864-01-01
- Page
- – (sequence 28)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 98% known words query
- IRI
…/2554541-2554733-2554737--04124-2560043- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Tage erwiesen hat, da er für unsere Sünden starb. Gieb uns Gnade, daß wir, eingedenk seiner Leiden, die Sünde und den weltlichen Sinn fliehen mögen. O Jesu, unser Heiland,: Dein Wort sagt uns, daß Dein Blut Jeden , der da glaubt, von aller-Ungerechtigkeit reinigt; wasche unsere unreinen Herzen, wir bitten Dich, daß wir unferm himmlischen Vater angenehm werden mögen. Mache uns tüchtig, daß wir Deine treuen Knechte und Werkzeuge in Deiner Hand werden mögen, Andere zu Deiner Wahrheit zu führen. Sei gnädig, o Herr, unfern Verwandten und einem Jeden, der im Finstern sitzt; erleuchte ihre Herzen, daß sie zu dir kommen und selig werden. Sende deinen heiligen Geist vom Himmel herab auf uns, daß wir Nachfolger deiner Apostel werden. O gieb uns Gnade, daß wir dir leben hienieden und darnach bei dir sein mögen. Erhöre uns, o Vater, um Christi willen. Amen! Ich fühlte die Gewißheit in mir, daß dies der Anfang deS Reiches GotteS sei, und die Worte Pauli (1. Kor. 15, 58) drängten sich mächtig meinem Gemüthe auf. Möge es dem Herrn gefallen, den Geist des Gebets und Flehens auf Alt und Jung unserer Proselyten herabzusenden; und möge der Herr uns tüchtig machen, viele von den verlornen Schafen zu ihm , dem Hirten und Bischof unserer Seelen zurück zu führen. Dies der Brief von Herrn Flad. Herr Rosenthal schreibt nur Folgendes : Als ich Ihnen das letzte Mal schrieb, so geschah dies unter Umständen, die nichts weniger als angenehm, waren. Damals waren wir genöthigt, unthätig in Maffowah zu bleiben, einem sehr ungesunden Klima ausgesetzt und ohne die Gewißheit, wenn wir dasselbe mit einem bessern würden vertauschen können. Nach-einem Uebereinkommen, das Herr Prediger Stern vorher getroffen hatte, erwarteten wir, daß Herr I oseph so n bei unserer Ankunft in Massowah sein werde, und uns sowohl die Erlaubniß vom Könige überreichen werde, daß wir in das Land eintreten dürsten, wie die nöthigen Thiere zu unserer weitern Reise bei sich haben werde; aber wir fanden uns getäuscht. Die einzigen Nachrichten, die wir aus dem Inner» des Landes erhieltenwaren sehr entmuthigender Art,