Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 20 (1864)
- Issue
- 5-6 (1864)
- Date
- 1864-01-01
- Page
- – (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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lichkeit, welche die Herzen Aller gewinnen wird!. , Der Mann^ der den Angriff macht, ist ausgerüstet mit der erforderlichen Kenntniß, wie das vorliegende Werk zeigt, und es ist daher umsonst, wenn man etwa meinen wollte, die Sache damit abzutbun, daß man verächtlich von dem Verfasser spräche, als von einem unwissenden Manne, dergleichen wohl früher schon über den Gegenstand geschrieben haben. Seine Worte werden Eindruck machen und die große Frage ist, ob er Recht hat und in welchen Punkten es ihm mißlungen ist, die Wahrheit heraus zu finden." Auf diese Weise wurde daS Werk bei seiner ersten Erscheinung von gelehrten Juden betrachtet und so urtheilt auch noch die große Mehrzahl der Juden, die das Werk gelesen haben. ES wurde sehr stark von vielen Juden begehrt, und in hebräischer und deutscher--wie in andern Sprachen verbreitet. Dennoch aber vergingen mehrere Jahre, ehe von irgend einer Seite her ein Einwurf gemacht worden wäre gegen die Richtigkeit der Darstellung des Judenthums. Daß stch endlich nach langer Zeit Einige gefunden haben, die in ihrem Eifer für die Ueberlieferungen der Väter sich gegen „den wahren Israeliten" erklärt haben, darf und kann nicht befremden. Denn solche Leute wird nichts befriedigen als ein blindes, unbegrenztes Festhalten an dem mündlichen Gesetz und eine unbedingte Unterwerfung unter dessen Aussprüche. Da dies aber rein unmöglich ist, so ist es nicht zu verwundern, wenn endlich „der wahre Israelit" von einigen Stimmen verurtheilt wird. vr. M'Caul wurde auf diese Weise vom Herrn gewürdigt, gleichsam der Bahnbrecher und Führer in dem großen Werke der Londoner Gesellschaft zu werden. Er führte das aus und durch, was Andere begonnen und ersehnt hatten. Seine liebevolle Achtung für die Juden, seine große Gelehrsamkeit und seine tiefe Frömmigkeit bahnten ihm bei seinen Ansprachen den Weg zu den Herzen der Juden und der Christen, wenn er für die Zudensache sprach. „Er war," heißt es ebenfalls im erwähnten Committe-Beschluß, „daS Mittel, in der bischöflichen Kapelle der Judrngesellschaft den hebräischen Gottesdienst einzurichtcn, durch welchen viele Juden mit den schriftgemäßen Lehren und der Liturgie unsrer (der bischöflichen )