Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 20 (1864)
- Issue
- 5-6 (1864)
- Date
- 1864-01-01
- Page
- – (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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8S zu ihnen sagte: „So ihr nicht glaubet, daß ich es sei, so werdet ihrsterben in euren Sünden." Da in Folge höherer Verordnungen die Mission in PolenunterdaS dortige Consistorium gestellt Und in vielfacher Beziehung eingeschränkt wurde, so verließ Dr. M'Caul im Jahre 1830 jenes Land und ging Nach einigem Aufenthalte in Breslau und Berlin nach England. Der oben erwähnte Committe-Beschluß sagt darüber: „Als vr. M'Caul 1830 nach England zurückkehrte, beschäftigte er Kch nebst einigen Andern mit der Revision des hebräischen Neuen Testamentes, welche Revision fast eine Neue UebrrfttzuNg zu neunen ist. Von 1832 bis 1835 nahm er sehr thätigen Antheil an den Conferenzen mit den Juden, die Veranlassung wurden, daß er jenes bedeutende und unvergleichliche Werk: „Die alten Stege" sim Deutschen gewöhnlich unter dem Titel: „Der wahre Israelit" bekannt) herausgab, worin sich seine große tabbinische Gelehrsamkeit kundgicbt und welchem Werke nebst andern von ihm herausgetzebenen Traktaten und Predigten die Gesellschaft so Vieles verdankt, da diese Werke so viel beigrtragen haben zu dem Erfolge der Bemühungen der Gesellschaft unter Juden und Christen." Der ebenfalls oben erwähnte Artikel im Februar-Heft des Jewish Intelligence sagt über diesen Puiikt: „Seine Werke und besonders „Der wahre Israelit" bilden eine ganz neue Aera in der Geschichte der jüdischen Mission. Sie alle tragen den Stempel, wie sehr er wünschte zum Wvhle Israels Etwas beizutragen. Er schont den Jrrthum nicht, aber er spricht die Wahrheit in Liebe. Er war vom Herrn erweckt und berufen, dem traurigen Einfluß jenes Geistes entgegen zu wirken, der sich in ähnlichen Werken seiner Vorgänger knndgiebt. Er war ihnen ebenbürtig in hebräischem Wissen, aber eS war ihm gegeben, einen noch köstlicheren Weg zu zeigen." Der jüd. Gelehrte Dr. Jost bemerkte über das Werk: „Der wahre Israelit," wie das Jewisch Jntellig. von 183S S. 237 berichtet: „Der Angriff liegt nun dem Publikum überhaupt vor, und zwar in einer Sprache, die Jedermann verständlich ist, nicht wie früher in einem bittern und gehässigen Geiste, der nur Zorn und Feindschaft im Gemüth erregt, sondern mit einer Liebe und Frrund- 6*