Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 20 (1864)
- Issue
- 5-6 (1864)
- Date
- 1864-01-01
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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ffonar« nach ihm gem anerkannt«»,, »vie sein Beispiel st« ermuntert uu- Mn Rach ihnen genutzt hätte. Ihm zur Seite standen Becker» Reichardt und Andere» die »ach einander nach Warschau geschickt wurden. Er ging Men voran in Selbstverleugnung, Fleiß im Studium und Arbeit Er war nicht gewohnt, über Unbequemlichleiten -der Schtvierigkeite»» irgend welcher Art zu klagen, und wir führen Beispiels halber einige Zeilen aus dem oben erwähnten Schrift« chen Joseph W'Caul's an, aus denen WM zugleich ersehen kann» wie die Berhältniffe damals in Polen waren : Das Misstons» werk in Polen war damals mit »nanchen Beschwerden verbunden und tzr. M'Eaut erzählte, daß er auf seinen Reisen oft Wochen lang in Stüsteu geschlafen Hab« und kein anderes Kiffen gehabt ha.be, als sein, kleches Körbchen, das einigen Mundvorrath für die Reise enthielt. Auf dem Lande war man damals in Russisch «Polen in Be« zug auf.Bequemlichkeit noch sehr zurück. Die Gasthäuser waren in den Händen der Juden und sehr oft, namentlich am jüdischen Sabbath, war eS so gut wie unmöglich ein Unterkommen und eine Erfrischung zu erhalten. Bei einer solchen Gelegenheit bestand der Borrath, den man den Missionaren anbieten konnte, in Kartoffeln, die im Garten noch wuchsen und etwas Honig, nicht einmal Salz oder Brot »var zu haben, um ihr einfaches Mahl etwas schmackhafter zu machen. Da sic jedoch sehr hungrig waren, so ging Or. M'E.'s. Reisegefährte in den Garten und grub Kartoffeln auö, während er selbst das Geschirr reinigte, in welchem sie sollten zuberestet werben. — In Polen sah er nicht bloß di« Juden, sprach nicht bloß mit jh« nen, sondern lebte auch unter und mit ihnen und fand Biete, die sich Tag und Nacht mit dem Studium des Gesetzes beschäftigten. Er lernte ihren Eifer in religiösen Uebungen kennen» ihre selbstverleng« nenden Anstrengungen, sich die Gunst GotteS durch Übermäßiges Fasten, durch Almosengeben und durch eine äußerst peiuliche und höchst skrupulöse Beobachtung auch der kleinlichste», Vorschriften des mündlichen Gesetzes zu erwerben. Gern Herz wurde ausS tiefste et« griffen, wenn er daran dachte, daß, welche vortrefflichen Eharakter« zöge eine solche Ration immer auszeichnen möge»», es dennoch eine oste und unumstößliche Wahrheit ist und bleibt, was der Herr selbst