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Dibre Emeth · 1864-01-01 · 5-6 (1864) · page 17

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
20 (1864)
Issue
5-6 (1864)
Date
1864-01-01
Page
– (sequence 17)
Language
German
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m Versicherung, daß er es großentheiks seiner Anleitung und Anweisung zu verdanken habe, daß er eine solche Vorliebe für die höchsten Zweige der mathematischen und astronomischen Wissenschaft hege. i In dieser Stellung blieb er jedoch nicht lange,-denn schon im Jahre 18L1 war er in den Dienst der Londoner Gesellschaft zur Verbreitung des Christenthums unter den Juden getreten und von derselben als Missionar nach Warschau geschickt worden. Die Committe dieser Gesellschaft sagt darüber in ihrem Beschluß, den sie auf die empfangene Nachricht von seinem Tode faßte: „Die Eommitte, die mit großer Theilnahme die Nachricht von dem am 13. d. (November) erfolgten Tode des Predigers Herrn vr. M' Ca ul, früher Missionar dieser Gesellschaft und dann einige Jahre einer ihrer Vice- Präfidenten , vernommen hat, kann nicht unterlassen, in ihr Protokoll ihre Anerkennung der großen Dienste aufzuttehmen, die er durch Gottes Gnade der Sache Israels sowohl als der Gesellschaft geleistet hat." AlsDr. M'Caül auf der Universität in Dublin seine Studien mit Auszeichnung vollendet hatte, hörte er in der dortigen Rotunda eine Ansprache von jenem ausgezeichneten und ftommen Judenfreunde, Herrn Prediger Lewis Way, die ihn so mächtig ergriff, daß er sich bald darauf der Gesellschaft als Missionar zu jenem Volke anbot. : „Im Jahr 1821 wurde er von der Committe nach Warschau ausgesandt, er arbeitete S Jahre in Polen und verschiedenen Theilen Deutschlands mit großem Eifer und Erfolge, während er, bei seinem gewöhnlichen Fleiß und ohne seine Missions-Arbeit zu unterbrechen, sich eine gründliche Kenntniß der hebräischen Sprache und der jüdischen Controverse erwarb " u. s. w. In Polen fand er ein großes Arbeitsfeld. Hier lernte er die jüdische Nation mit einer solchen Achtung betrachten, die, wir möchten fast sagen, bis zu zärtlicher Bewunderung stieg. Durch die Erziehung > die er genossen, und durch seinen Umgang mit seinem Freunde Lewis W ay und Andern, war er für sein Werk ganz besonders befähigt; in praktischer Hinsicht hatte er aber Vieles zu lernen, aber er lernte es auch so vortrefflich, daß andere Juden-Mif- 6

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