Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 20 (1864)
- Issue
- 3-4 (1864)
- Date
- 1864-01-01
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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43 Israel soll nicht verloren gehen. Darum, kehret wieder, die ihr sehr abgewichen seid. Säumet nicht einzutreten in das Zion des Neuen Bundes, Bürger zu werden in dem Reiche der Gnade, wie euch verkündigt ist: Israel soll erlöset werden durch den Herrn, durch eine ewige Erlösung." (Jes. 45, 17). Huldiget dem Könige des neuen Zion, erkennet, in wen ihr gestochen habt: Jesum Christum, hochgelobet in Ewigkeit. Er wird Israel erlösen von allen seinen Sünden und sammeln sein Volk in der Stadt Gottes, an deren Abglanz wir bauen nach seinem heiligen Befehl. Der Herr verläßt sein Zion nicht, Liebt's treu im'Vaterherzen; Was fest sein ew'ges Wort verspricht, Kann Juda nicht verscherzen. Auf, Israel, kehr' eilig um; Dich lockt des . Vaters Liebe! Er gab den eignen Sohn darum, Daß keins verloren bliebe. Amen. Der Herr unser Heiligthm». (Fortsetzung und Schluß.) Unter der besonderen Ueberschrift: „Das Judenthum des 19. Jahrhunderts und das Christenthum" sind von Nr. 4 an in der allg.Z.d.J.von 1863 mehrere Artikel erschienen, die, wie es im ersten heißt: mit „unparteiischer Kritik," mit „freier wissenschaftlicher Untersuchung" Judenthum und Christenthum nach „Inhalt, Aufgabe, Verhältnissen, Wirkung und Erscheinung ohne vorgefaßte Vorurtheile darstellen" sollen, weil jetzt „mildere Zeiten, edlere Gesittung und größere Gerechtigkeit eingetreten sind." „Es ist," wie der Vers, ebenfalls sagt: „nicht unsere Absicht, polemisch zu verfahren und vom einseitigen Standpunkte aus, den Gegner ohne Wahl der Mittel und Waffen zu bekämpfen, sondern in ruhiger Würdigung die Verschiedenheiten und Gegensätze der beiden großen welthistorischen Erscheinungen unsererseits ans Licht zu bringen." So lieblich und